Schokofondue to go

Wenn ich als Kind über die Kirmes ging, holte ich mir jedesmal einen Apfel mit Schokoglasur. Genau, die sauren Granny Smith am Stiel, die umhüllt waren von einer dicken Schicht Vollmilchschokolade. Und auch wenn in Hamburg gefühlt immer Dom ist und ich theoretisch jetzt jederzeit schnell an Schokoäpfel kommen könnte, hat meine Leidenschaft etwas nachgelassen, denn: Die Äpfel sind ziemlich mächtig und die Schokolade ist nicht besonders gut.

Umso erfreuter war ich, als ich neulich auf Stephanies Schokowelt stieß und Apfelchips entdeckte: Bio-Apfelchips vom Bodensee, überzogen mit Bio-Vollmilch-Kuvertüre aus Belgien. Und, fast noch besser, Apfelstückchen mit weißer Schokolade, Vollmich und Zartbitter.

apfelstueckchen_in_edelschokolade

Das schmeckt sogar noch besser, als es klingt – wie Schokofondue to go sozusagen. Vor allem die Zartbitter-Variante hat es mir angetan; damit kann ich nur schwer nach ein paar Stückchen wieder aufhören. Aber wie sagt man ja: An apple a day keeps the doctor away. Und wo doch jetzt der Herbst im Anmarsch ist, braucht man schließlich genug Vitamine!

Stephanies Schokowelt ist übrigens auch auf Facebook.

Vegetarischer Burger im The Bird

Lange hat die Fresstestteam-Fraktion nichts von sich hören lassen. Wie das so ist mit über 30, kamen Umzüge, Jobwechsel, Reisen und Schwangerschaften dazwischen und so waren wir dieses Mal nur zu dritt in der ursprünglichen Besetzung. Aber wenn es um Fast Food geht, finden sich schnell neue Mitstreiter*innen: Zu zehnt zogen wir ins The Bird.

IMG_0897

Mit viel Glück und nur mit Reservierung  ergatterten wir einen der Tische – und auch das nur im Zeitfenster zwischen 18 und 20 Uhr. Aber hey: Angeblich soll es im The Bird einen der elf besten Burger der Stadt geben. Die beiden vegetarischen Burger stehen nicht im Online-Menu. Es gibt einen klassischen vegetarischen Burger, der aber um 18 Uhr bereits aus war, und einen mit einem Bohnen-Patty. Das machte die Auswahl leicht und wir mussten uns nur noch für den passenden Käse entscheiden: Emmentaler, Cheddar, was das Herz begehrt. Die beiden Quoten-Fleischesser unter uns hatten es bedeutend schwerer und hätten auch eins der fünf Steaks wählen können. Aber wer will schon Low Carb, wenn er oder sie auch Burger und Pommes haben kann? Also zehnmal Burger mit Pommes, bitte!

Qualität dauert und so passt der Begriff Fast Food eigentlich wenig. Aber die Bedienungen sind auf Zack und wir vergnügen uns die Zeit mit fabelhaftem Wein und Bier. Nach einer dreiviertel Stunde kommen dafür auch alle Burger zeitgleich und heiß auf den Tisch. Einige der Fleischburger werden mit BBQ-Soße, Guacamole oder Salsa Verde angeboten, aber der vegetarische Burger kommt plain. Das gibt bei einigen Testessern Punktabzug, aber Ketchup, Senf und Majo stehen zur Selbstbedienung auf dem Tisch und werden reichlich über alles gegossen.

Die Pommes! Ich habe auch Tage nach dem Besuch im Bird noch Träume, in denen diese unfassbar knusprigen Pommes vorkommen. Wahnsinn. Da geht der Burger fast unter, obwohl auch der wirklich gut ist. Das Brot ist selbstgemacht (für mich ausschlaggebend bei einem guten Burger!) und der Patty ist leicht scharf. Kleine Kritikpunkte gibts dafür, dass er wenig knusprig ist und durch das Bohnenmus etwas an Burrito erinnert. Schade, dass wir die zweite Variante (noch) nicht testen konnten. Aber bald, wir kommen sicher wieder. Denn nicht umsonst ist das Motto des The Bird: „Fat means flavor.“

Hier findet ihr The Bird auf Facebook und The Bird in real: 

Trommelstraße 4, St Pauli, 20359 Hamburg

Phone 040 7566 2333Email
thebirdinhamburgreservations@gmail.com

Zucchinisalat mit Mandelsoße

FullSizeRender-4

Noch ein ganz schnelles Vor-dem-Festival-Wochenende-noch-mal-gesund-essen-Rezept mit einem Schnappschuss-Bild – es ist viel leckerer, als es aussieht und die Zubereitung dauert genau diesen Track lang:

Für zwei Portionen:

  • 1 große Zucchini
  • 10 Cherrytomaten, halbiert
  • 1 Paket Räuchertofu, in kleinen Stücken
  • 1 Handvoll Cranberries
  • 2 EL Mandelmus
  • etwas Wasser
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum

Die Zucchini mit dem Spiralschäler in Spaghetti schälen. Alle Zutaten bis auf das Mandelmus auf zwei Tellern anrichten. Das Mandelmus mit etwas Wasser aufkochen, bis eine Soße entstanden ist. Über den Salat geben – schon fertig!

Wie es euch gefällt: Möhrensalat-Dressing

Seit ich meinen neuen (bzw. schon gar nicht mehr ganz so neuen) Job angefangen habe, koche ich viel seltener. Dort gibt es nämlich eine Kantine mit Bioessen und eine fantastische türkische Salatbar ums Eck. Aber zumindest am Wochenende schwinge ich Pürierstab, Küchenfreund und Sparschäler doch noch. Was ja immer als Beilage geht, ist Möhrensalat. Und den kann ich wegen einer unterschiedlichen Mischung aus Kreativität, Improvisation und Resteverwertung nun in diversen Varianten. IMG_2189 Die Grundlage: Pro Portion etwa drei mittelgroße Möhren, geschält und geraspelt.

  • Variante süß: 1 Teelöffel Sesamöl, 1 Teelöffel Ahornsirup, Salz, Pfeffer, etwas Zimt.
  • Variante orientalisch: 1 Teelöffel Olivenöl, 1 Teelöffel Balsamico-Essig, 3 gehackte Walnüsse, ein paar Rosinen oder Datteln
  • Variante klassisch: 1 Teelöffel Olivenöl, 1 Teelöffel Honig, etwas Zitronensaft
  • Variante herzhaft:  1 Teelöffel Kürbiskernöl, 1 Teelöffel Balsamico-Essig, 3 getrocknete Tomaten, Sonnenblumenkerne

Guten Hunger! Habt ihr weitere Ideen? Dann hinterlasst sie in den Kommentaren!

Bananenpudding

Dauerhungrige Menschen wie ich schaffen die Zeit zwischen Frühstück und Mittag eigentlich nie ohne Snack. Bananen sind optimal, weil sie lange satt machen und durch das enthaltene Kalium und Magnesium die Konzentration verbessern – ohne, dass man wie nach Schokolade in einen Zuckerschock verfällt.

Trotzdem sind Bananen leider etwas fad – und werden bei mir deswegen oft braun. Aber ich bin gut im Resteverwerten: Dieses Bananenbrot ist das Resultat dessen. Wenn es schneller gehen soll, empfehle ich diesen Bürosnack:

  • 1 Banane
  • 3 EL Milch/Hafermilch/Sojamilch
  • 1 Handvoll gesalzene Erdnüsse
  • 1 TL Erdnussmuss

Die Banane zerdrücken und mit etwas Milch zu einem Brei verrühren, Erdnussmuss unterheben und mit den Erdnüssen bestreuen. Die Mischung aus süß und salzig ist unglaublich lecker und im Übrigen auch ein perfekter Snack nach dem Sport.

Lasst es euch schmecken!

Wenn diese Schokolade ein Mann wäre, würde ich sie heiraten.

Es ist der schwierige Spagat zwischen fair+bio versus lecker, den viele Schokoladen nicht schaffen. Die böse, aber zartschmelzende Lindtschokolade gewinnt leider gegen so manch bröckelige, wenn auch hübsch verpackte Bioschokolade. Aber es gibt zum Glück Ausnahmen, sogar vegane Sorten sind dabei.

Und da sich herumgesprochen hat, welch Kakaobohnenjunkie ich bin, bekomme ich sehr oft ungewöhnliche Schokoladen in Bio- und Fairtradequalität geschenkt. Eine davon ist die Original Beans Esmeraldas Milk mit 42 Prozent Kakao. Was soll ich sagen: Suchtfaktor!

Picfx-4

Was ist nun so besonders?

  • Die Ursprungsbohnen kommen ausschließlich aus sogenannten Biodiversitäts-Hotspots, also Regionen mit höchster Artenvielfalt und naturbelassener Umwelt.
  • Original Beans schützt die Vielfalt ursprünglicher Kakaosorten. Ursprungsbohnen, wie die Piura Porcelana aus Peru und die Kerafat aus Papua, Indonesien wurden wiederentdeckt und aufgeforstet.
  • Original Beans ist Gründungsmitglied der Direct Cacao Organisation, deren Ziel es ist, Bean-To-Bar Schokoladenhersteller zusammen zu bringen, die edlen Qualitätskakao direkt von Bauern aufkaufen & einen Preis zahlen, der 6,5 mal höher ist, als der Fairtrade-Standard. Die Kakaobohnen werden in direkter Zusammenarbeit mit lokalen Kleinbauern und Kooperativen angebaut, verarbeitet und gehandelt.
  • Original Beans unterstützt bestehende Zertifizierungsorganisationen, wie Bio, Rainforest Alliance und Fairtrade. Alle Bohnen haben ein oder mehrere unabhängige Zertifikate.
  • Es werden keinerlei Zusatzstoffe verwendet. Als Süßungsmittel dient roher Rohrzucker. Alle Sorten sind glutenfrei, die dunklen Schokoladen sind vegan.
  • Original Beans hat sich einer Null-Abfall-Politik verpflichtet, deshalb ist auch die Hülle des Produktes Natur pur. Die Verpackung der Tafeln besteht aus FSC-Pappe und einer 100% kompostierbaren Folie aus Holzcellulose.
  • Die Original Beans Schokoladen werden mit Maschinen hergestellt, die fast zu 100 % mit nachhaltiger Energie gespeist werden und in einer Fabrik verpackt, die 25 % weniger Energie verbraucht als der Industriestandard. Die Verarbeitungsstätten liegen alle in einem Umkreis von 100 km, sodass kurze Transportwege garantiert sind.
  • Original Beans investiert gemäß seinem Motto “Jede Tafel : Ein Baum”  in die Wiederherstellung der tropischen Ökosysteme. Pro Produkteinheit wird ein Baum gepflanzt.

Picfx-3

Das klingt nicht nur gut, das schmeckt auch gut. So gut, dass die Schokoladen in diversen Sternerestaurants serviert wird.

Original Beans bietet sogar die Kombination von Schokolade und Wein an – passend zusammengestellt. Alles in allem so fabelhaft, dass ich meine Wunschliste für den nächsten Geburtstag schon mal zusammenstelle…

Graupen auf mexikanische Art

Wie wandelbar Graupen sind und dass sie auch als Salat funktionieren, hatte ich ja bereits gezeigt. Nun, im gefühlten Winter, habe ich die kleinen nussigen Körnchen in einer Art Burritostyle verkocht: Mit schwarzen Bohnen, Zwiebeln und Paprika. Macht a) satt (dank des Eiweißes in den Bohnen) und  b) warm. Und glücklich weil a) und b). Und es ist eines dieser veganen Gerichte, die man auch Fleischfans vorsetzen kann.

Picfx

Zutaten für zwei Portionen:

  • 150 Gramm Perlgraupen
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 grüne Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Balsamico-Essig
  • 1 Esslöffel Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer, gemischte Kräuter

Perlgraupen in einem Topf mit etwas Brühe ca. 30 Minuten kochen. Währenddessen die Zwiebel kleinschneiden, in Öl anbraten und nach zwei Minuten die Paprika, ebenfalls in Stückchen, hinzufügen. Wenn beides noch knackig ist, die Bohnen und die gehackten Tomaten hinzugeben. Einkochen lassen und mit Balsamico-Essig, Agavendicksaft und den Gewürzen abschmecken.