Bun bites Beef

Ach, Münster. Manchmal vermisse ich meine alte Heimat. Umso schöner ist es, wenn ich mal wieder dort zu Besuch bin. Nicht nur, um bei Grüne Wiese nach Neuheiten für meinen Kleiderschrank zu suchen oder eine Runde um den Aassee zu joggen – auch kulinarisch ist Münster durchaus einen Besuch wert. Und da ich auch immer gern etwas Neues probiere, folge ich dem Rat meiner Gastgeberin Sonia und besuchte mit ihr und ein paar Freunden das Bun bites Beef.

Optisch lehnt sich der Laden an den Fabrikflair-Trend an. Kennt man, macht aber nichts, denn gemütlich ist es trotzdem allemal. Wie es sich in einem Burgerladen gehört, bestellen wir alle Burger – von vegan bis Fleisch mit Bacon landen alle Varianten auf unserem Tisch. Dazu gibt’s Pommes in klassisch und als Süßkartoffel-Fritten mit diversen unwiderstehlich klingenden Dips wie Mojo de aguacate, Limetten-Majonaise und Alabama-Majonaise mit Curry-Ingwer.

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Was soll ich sagen? Sorry, Hipsterhochburgen wie Hamburg oder Berlin: Sowas Gutes habe ich noch nirgends gegessen. Und das trotz diverser Burger-Testessen. Warum? Nun, zunächst mal ist das Brötchen selbst gemacht, und damit steht und fällt für mich die Qualität eines Burgers. Der Belag drauf ist frisch, das Fleisch bio und es gibt fünf (!) vegetarische Burger, die allesamt kreativ sind: Ob Camembert, Romasalat, Sprossen, Preiselbeer-Chutney, Limetten-Mayonnaise oder Kichererbsenbratling, Ziegenkäse, Rucola, Zitronendressing oder Aubergine, Büffelmozzarella, Rucola, Parmesan, Balsamicodressing – die Entscheidung fällt schwer. Zusätzlich stehen noch drei vegane Sorten auf der Karte. Mein Favorit ist der mit Süßkartoffel-Paprika-Zucchini-Patty, Rucola, Himbeer-Balsamico-Dressing, eingelegten roten Zwiebeln, Tomaten und veganer Mayo. Die Pommes sind selbstgemacht, kross, heiß und viel. Es ist der Burger-Himmel.

Und zum vollständigen Glück gibt es zum Nachtisch Brownies, New York Cheesecake und Ben & Jerrys sowie für den Flüssigkeitshaushalt mein Lieblings(bio)bier Pinkus, leckeren Wein und sogar Gin Tonic. Love!

 

Vegetarischer Burger im The Bird

Lange hat die Fresstestteam-Fraktion nichts von sich hören lassen. Wie das so ist mit über 30, kamen Umzüge, Jobwechsel, Reisen und Schwangerschaften dazwischen und so waren wir dieses Mal nur zu dritt in der ursprünglichen Besetzung. Aber wenn es um Fast Food geht, finden sich schnell neue Mitstreiter*innen: Zu zehnt zogen wir ins The Bird.

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Mit viel Glück und nur mit Reservierung  ergatterten wir einen der Tische – und auch das nur im Zeitfenster zwischen 18 und 20 Uhr. Aber hey: Angeblich soll es im The Bird einen der elf besten Burger der Stadt geben. Die beiden vegetarischen Burger stehen nicht im Online-Menu. Es gibt einen klassischen vegetarischen Burger, der aber um 18 Uhr bereits aus war, und einen mit einem Bohnen-Patty. Das machte die Auswahl leicht und wir mussten uns nur noch für den passenden Käse entscheiden: Emmentaler, Cheddar, was das Herz begehrt. Die beiden Quoten-Fleischesser unter uns hatten es bedeutend schwerer und hätten auch eins der fünf Steaks wählen können. Aber wer will schon Low Carb, wenn er oder sie auch Burger und Pommes haben kann? Also zehnmal Burger mit Pommes, bitte!

Qualität dauert und so passt der Begriff Fast Food eigentlich wenig. Aber die Bedienungen sind auf Zack und wir vergnügen uns die Zeit mit fabelhaftem Wein und Bier. Nach einer dreiviertel Stunde kommen dafür auch alle Burger zeitgleich und heiß auf den Tisch. Einige der Fleischburger werden mit BBQ-Soße, Guacamole oder Salsa Verde angeboten, aber der vegetarische Burger kommt plain. Das gibt bei einigen Testessern Punktabzug, aber Ketchup, Senf und Majo stehen zur Selbstbedienung auf dem Tisch und werden reichlich über alles gegossen.

Die Pommes! Ich habe auch Tage nach dem Besuch im Bird noch Träume, in denen diese unfassbar knusprigen Pommes vorkommen. Wahnsinn. Da geht der Burger fast unter, obwohl auch der wirklich gut ist. Das Brot ist selbstgemacht (für mich ausschlaggebend bei einem guten Burger!) und der Patty ist leicht scharf. Kleine Kritikpunkte gibts dafür, dass er wenig knusprig ist und durch das Bohnenmus etwas an Burrito erinnert. Schade, dass wir die zweite Variante (noch) nicht testen konnten. Aber bald, wir kommen sicher wieder. Denn nicht umsonst ist das Motto des The Bird: „Fat means flavor.“

Hier findet ihr The Bird auf Facebook und The Bird in real: 

Trommelstraße 4, St Pauli, 20359 Hamburg

Phone 040 7566 2333Email
thebirdinhamburgreservations@gmail.com

Deli King – Koscher essen in Hamburg

In Bewegung – selten passte der Name des Blogs so sehr wie in den letzten Wochen. Vieles hat sich getan, verändert und führte dazu, dass ich kaum dazu kam, hier zu schreiben. Dafür war (und bin) ich aber unter anderem an anderer Stelle fleißig: Bei Hamburg mit Vergnügen. 

Bei aller Bewegung darf das Essen aber natürlich nicht zu kurz kommen. Nach meinem Urlaub in Israel im vergangenen Jahr wollte ich unbedingt zum Deli King, einem jüdischen Café mit kleinem Shop, in dem man alles bekommt, was das koschere Herz begehrt.

Spinatquiche mit Salat
Spinatquiche mit Salat

Auf dem Platzdeckchen aus Papier wird erklärt, was das koschere Essen ausmacht. Es gibt sehr komplexe Regeln, beispielsweise keine Fleisch- und Milchprodukte zusammen zu verzehren, kein Schweinefleisch, bestimmte Fischsorten meiden und bestimmte Regeln beim Schlachten einzuhalten. Das Deli King ist sehr hell und gemütlich eingerichtet und perfekt für ein Mittagessen.

Der Mittagstisch bietet eher Kleinigkeiten: Salate, Quiche, Tagessuppen und gefüllte Pitabrote. Eine Quiche selbst zu machen, ist mir meist zu aufwändig, deswegen esse ich sie gern außerhalb. Die Spinat-Tomaten-Quiche wird mit Salat serviert und ist zwar klein, aber lecker. Der Salat hingegen könnte mehr Kreativität vertragen: Er wirkt wie vorgeschnittener Supermarktsalat und ist mit ein paar Maiskörnchen dekoriert. Nun ja.

Meine Begleitung bestellt Linsensuppe mit Pitabrot. Ich schiele immer noch hungrig auf seinen Teller und bekomme ein Stück ab. Lecker! Ebenso wie die Suppe.

Linsensuppe mit Pitabrot
Linsensuppe mit Pitabrot

In der Auslage locken auch noch einige Desserts, aber mir reicht dann doch ein Kaffee. Soweit ich weiß, ist der Laden der einzige, der ausschließlich koschere Lebensmittel verkauft. Insofern eine tolle Sache, aber am Essen könnte noch etwas mehr gefeilt werden.

UPDATE, 18.7.2015: Leider hat der Laden mittlerweile geschlossen.

Frühstücksglück im Gipfeltreffen

Ja, es ist hipsterlike, wie es mehr nicht sein könnte: Charmant runtergerockt, eine Einrichtung wie zufällig zusammengewürfelt, einzelne Mittdreißiger-Männer mit Rauschebart sitzen vor ihrem Mac und ihrem Americano. Und dann spaziert auch noch Max Herre rein. Im Gipfeltreffen werden Klischees über Kreuzberg bedient, die es sogar schon in die hinterste Provinz geschafft haben und fast schon wieder überholt sind. Der kosmopolitische Berliner Mann hat sich schließlich mit seinem Dutt längst nach Neukölln verzogen. Aber das ist ein anderes Thema, denn das Essen im Gipfeltreffen ist ganz ausgezeichnet. Morgens bin ich hungrig und schwer zu ertragen, wenn ich entweder nicht schnell genug oder was in der Richtung Weizenbrötchen mit Remoulade und Gouda für 3 Euro bekomme.

Im Gipfeltreffen fällt die Entscheidung sehr schwer, selbst bei der Beschränkung auf die vegetarischen Angebote. Käsefrühstück? Der Blick auf fremde Teller verheißt Gutes: Frische Brötchen, leckeres Brot, dazu eine Käseplatte, zu der sogar meine Schweizer Begleitung wohlwollend nickt. Oder Müsli? Rührei – sogar bio?

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Es wird dann erstmal ein Milchkaffee, von dem ich später noch einen zweiten bestelle, so gut ist er.

Auf der Menukarte im Internet ist nicht das komplette Frühstück aufgeführt – mein ganz wunderbares Panini mit Ziegenkäse, Honig und Sprossen fehlt etwa, ebenso das buttrige Croissant mit Speck und Käse, das meine Begleitung mit einem Joghurt mit Früchten bestellt hat.

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Das Frühstück kommt nach etwa 15 Minuten und schmeckt großartig. Ich schiele trotz meines Paninis etwas neidisch auf die anderen Teller und würde mich am liebsten durch alles durchprobieren. Beim nächsten Mal dann!

Der Drei-Sterne-Falafel: Kimo

Nachdem ich neulich wirklich derbe enttäuscht vom Falafel im Azeitona war – ein paar Falafelbällchen mit grünem Salat und Krautsalat in trockenem Brot; Zusammenfassung: uninspiriert – und mein sonst geliebtes Mamapita vor kurzem schloss, gab es es kleinen Falafelnotstand. Aber nun gibt es in der Schanze das Kimo. Statt klassischem Falafel im Brot gab es zum Mittagessen stilecht einen „Kleinen Falafelteller“. Der hält nicht nur über Stunden so satt, dass ich mich ernsthaft frage, wie der große Teller zu schaffen ist, er macht auch glücklich. Der Hummus ist cremig, das Brot dazu leicht süßlich. Allein das könnte ich schon tagelang essen. Aber auf dem Teller gibt es noch Linsen, Krautsalat, Möhren, würzige Kartoffelecken, rote Beete, Tomaten, Chili, Schafskäse, Blumenkohl, diverse andere Dipps und drei unglaubliche gute Falafel. Alles einzeln schon lecker und top gewürzt, aber in der Kombination so gut, dass ich mein Mittagsdate ständig mit den Worten „Boah, das ist einfach so gut. Ist das gut. Wirklich unfassbar!“ unterbrechen musste.

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Das Ganze gibt es zu einem unschlagbaren Preis von 3,50 Euro – nette Bedienung inklusive. Und es ist keiner dieser runtergerockten Läden, in denen man sich nachts was auf die Hand holt, sondern dank der Sitzgelegenheiten auch für ein schnelles Mittagessen geeignet.

Awwww: Liebster Blog Award

Bedankt, bedankt! Ich wurde von Erbsenprinzessal für den „Liebster Blog Award“ nominiert und freu mich sehr darüber!
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Was ist der “Liebster Blog Award”: 

Die Idee dahinter ist, neue Blogger_innen etwas bekannter zu machen und Blogs vorzustellen, die einem besonders gut gefallen.

Nach der Verleihung ist folgendes zu tun: 

  1. Schreibe einen Post mit diesem Award, füge das Award-Bild ein und verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat.
  2. Beantworte die 11 Fragen.
  3. Denke dir weitere 11 Fragen aus.
  4. Nominiere 11 Blogger_innen (nach Möglichkeit sollten die Blogs nicht mehr als 200 Follower haben)
  5. Informiere die Blogger_innen über ihre Nominierung.

Die Fragen von Nicole und Isabella von Erbsenprinzessal:

1. Wen bekochst du besonders gerne?

Menschen, die mit Freude essen und offen für neue Gerichte, Zutaten und Zusammenstellungen sind.

2. Welche Restaurants in deiner Umgebung würdest du Besuchern empfehlen?

Das hängt immer von der Preiskategorie ab. In jedem Fall aber die Pizza bei Slim Jims, das libanesische L’Orient und die fantastischen Falafel bei Kimo.

3. Welches ist dein Lieblingsgericht?

Mein Müsli morgens. Darauf kann ich wirklich kaum mehr als zwei Tage am Stück verzichten.  Außerdem liebe ich gutes Baguette mit Dipps wie Hummus, Guacamole und gutem Käse.

4. Was findet man in deinem Kühlschrank /Vorratsschrank grundsätzlich nicht und warum?

Kein Fleisch natürlich, Milchprodukte auch nur in Form von Käse und ansonsten landen auch eher Obst und Gemüse darin, die gerade regional verfügbar sind.

5. Welche Blogs liest du selbst gerne?

Von Foodblogs mal abgesehen, denn dazu kommen wir ja noch: Kleinerdrei, Mit Vergnügen Hamburg und Grüne Mode.

6. Hast du ein Lieblingsback- oder Kochbuch? Welches?

Mein Lieblingsbackbuch ist Vegane Backträume, mein Lieblingskochbuch „Vegetarisch genießen“ von GU. Letzteres vor allem wegen der sehr kreativen Rezepte mit ungewöhnlichen Zusammenstellungen und der guten Mischung von einfachen und schnellen sowie eher beeindruckenden Gerichten, mit denen man Freunde bekochen kann.

7. Wie oft checkst du deine Blog-Statistik?

Meist einmal ein paar Tage nach Veröffentlichung eines neuen Beitrags. Das ist nicht so relevant für mich.

8. Wie ist der Name deines Blogs entstanden?

Lange Jahre hieß er ja Infarbeundbunt und hatte damals noch kein Konzept. Nachdem ich mich dann zunehmend auf Essen und im Laufe der zeit auch auf Nachhaltigkeit und das Laufen konzentriert habe, musste ein Name her, der offen genug für diese Themenvielfalt ist. Inspiriert wurde ich von dem  Lied „Neues Land“  vom MTV Unplugged Album der Fantastischen Vier. Die Textzeile „In der Bewegung liegt die Kraft“ hat mich beim Laufen oft schon motiviert und ist generell ein gutes Lebensmotto.

9. Worüber schreibst du am liebsten?

Puh, das kann ich gar nicht genau sagen. Die Vielfalt gefällt mir. Schön ist aber immer, wenn ich über ein neues Café oder Restaurant berichte, die Betreiber_innen sich freuen und den Beitrag dann auf Facebook teilen.

10. Beschreibe einen für dich perfekten Tag.

Der muss auf jeden Fall warm und mit Sonne sein! Und beginnt am besten mit einer Laufrunde, meinem Müsli und einem Besuch in meinem Lieblingsbuchladen Cohen & Dobernigg. Zur Stärkung das beste vegane Eis in Hamburg bei der Eisbande essen und dann ab in den Park mit Freunden – oder noch besser gleich ans Meer. Im Grunde kann dieser Tag variieren; solange Freunde, Sonne und gutes Essen dabei sind, bin ich glücklich.

11. Welcher deiner Beiträge hat die meisten Likes?

Mit wirklich enorm großem Abstand der Post „Vegan essen macht einsam – oder: Wie eine Reporterin Klischees als Journalismus verkauft“ – das war auch zugleich der Beginn meines Veganexperiments.

Blogs sind die besseren Kochbücher. Man muss nur auf die kleinen Schätze stoßen. Ich nominiere deswegen:

Und das sind die Fragen:

  1. Was war das erste Gericht, das du kochen konntest?
  2. Dein Lieblingsgetränk zum Essen?
  3. Du hast nur 5 Minuten Zeit zum Essen. Was gibt es?
  4. Muss sich dein Partner/deine Partnerin zwingend vegan/vegetarisch ernähren?
  5. Dein bestes Keks-Rezept?
  6. Wenn Geld keine Rolle spielt: Wo würdest du gern mal essen gehen?
  7. Welches Lebensmittel konsumierst du am meisten?
  8. Was ist dein Trostessen bei schlechter Laune?
  9. Gibt es Lebensmittel, die du früher nicht mochtest und nun lecker findest?
  10. Und umgekehrt: Was magst du nicht mehr?
  11. Was kochst du, wenn du jemanden beeindrucken willst?

Nichts für Entscheidungsschwache: Café Gnosa

Verwöhnt durch Wiener Kaffeehäuser, bin ich kuchentechnisch nicht mehr leicht zufriedenzustellen. Da kann man in Hamburg zwar ganz gut fündig werden, aber der Charme vieler Cafés bleibt durch die Einrichtung oft etwas auf der Strecke. Das neue Hip scheint darin zu bestehen, entweder im skandinavischen Puppenhaus-Stil auf weißen Holzstühlen zu sitzen und in einem rot-weiß-rosa-gepunkteten/-gestreiften Dekotaumel unterzugehen oder in minimalistischem Betonambiente unter nackten Glühbirnen zu hocken. Oldschool und leicht abgeranzt sagt mir beim Kaffeetrinken eher zu. Das Café Gnosa in St. Georg liegt zwar auch in der Hipstermeile „Lange Reihe“, hat aber genau die richtige Mischung aus gemütlich und schlicht. Das „schwul-lesbische Kaffeehaus“ ist eine Institution im Viertel und zu recht immer sehr voll. Ich könnte nun eine Weile von den gemütlichen Sesseln, den tollen Bildern oder den riesigen Schirmlampen schwärmen, aber hier geht es ja um Kuchen.

Sahne an Aprikosen-Nuss-Kuchen
Sahne an Aprikosen-Nuss-Kuchen

Bestellt wird am Tresen. Man kann es zumindest versuchen, denn die Entscheidung fällt zwischen Mailänder Apfeltorte, Mohnquarktorte, Nussecken, Tiramisutorte, Zitronentorte, Mandelpflaumentorte, Schokoladensahnetorte und insgesamt 70 verschiedenen (je nach Saison teilweise wechselnden) Torten nicht leicht.

Aber von hinten rücken andere Naschkatzen nach, also entschied ich mich für Aprikosen-Nuss-Torte. Die kommt zügig an den Tisch und wird mit einem solchen Berg Sahne serviert, dass kaum klar wird, was von beidem die Hauptrolle spielt. Egal, denn die Kombination ist unschlagbar und ersetzt locker eine warme Mahlzeit. Der Kuchen ist ein Traum aus frischen und fruchtigen Aprikosen, saftigem Nussteig, leckerer Mandelkruste und einem Hauch Puderzucker. Und vor allem: Nicht zu süß.

Hauptspeisen gibt es auch: Für 6,90 Euro bekommt man das Mittagsgericht. Leider ist nur eines der Woche vegetarisch und auch sonst bietet die Speisekarte wenig Hauptspeisen für Vegetarier. Beim Frühstück sieht es nicht viel anders aus – insbesondere für Veganer dürfte es schwierig werden. Dafür gibt es immerhin Sojamilch für den Kaffee. Und bei der Kuchenauswahl lohnt sich der Besuch allemal.