Shirt für den Großstadtschungel von wunderwerk

Eine meiner absoluten Eco-Fashion-Lieblingsmarken ist wunderwerk. Ich liebe den schlichten Style mit den leicht skandinavischen Einflüssen. Der Stil erinnert mich an Filippa K. oder American Vintage – die aber den großen Nachteil gegenüber wunderwerk haben, nicht komplett bio und fairtrade zu produzieren.

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Auch wenn der Hamburger Sommer sehr wankelmütig ist, war ich mutig genug, mir ein neues Sommertop zuzulegen. Das zweilagige T-Shirt ist aus grobstrukturiertem Slub Single Jersey und feinem Seidengeorgette. Beides wunderschön – und fast schon schade, dass die beiden Teile vernäht sind und so nicht auch einzeln getragen werden können. Der exotische Dschungelprint ergänzt sich super mit dem sportlich-lässigen Style des weißen Tops. Der Ausschnitt fällt trotz meiner recht breiten Schultern (ich rede mir ein, das wäre Erfolge des Yoga) sehr feminin und ist trotzdem absolut bürotauglich. Und auch auf dem ersten Härtetest heute – 40 Minuten auf dem Rad – zeigt sich: Das Material ist sommertauglich. Man schwitzt nahezu nicht. Ein schöner Nebeneffekt grüner Mode ist, dass die Kleidung vor dem ersten Tragen nicht gewaschen werden muss. Nichts riecht nach Chemie oder Farbe, die oft erst nach mehrmaligem Waschen verschwindet – und dann oft zeitgleich mit der Qualität der Fast Fashion-Mode.

Nachhaltigkeit bis ins Detail

Die gesamten Kollektionen von wunderwerk werden öko-fair produziert. So weit wie möglich setzt wunderwerk zertifizierte Materialien ein. Organic Cotton mit dem strengen GOTS-Standard – der auch von Greenpeace empfohlen wird – bildet die Basis. Auf Plastik verzichtet wunderwerk auch bei Knöpfen, Reißverschlüssen oder Etiketten.

Und abseits der Kleidung? wunderwerk nutzt ökologische Büromaterialien und Ökostrom und recyceled Kisten und Materialien, die zugeschickt werden. Die Produktion und Veredelung erfolgt zu über 90 Prozent in Europa in Fertigungsstätten mit hohen Umwelt- und Sozialstandards, vorwiegend in Italien und Portugal. Auch den fairen Umgang mit Beschäftigten und Geschäftspartnern hat sich wunderwerk auf die Fahnen geschrieben.

Klingt ambitioniert – doch die Gründer Heiko Wunder und Tim Brückmann haben noch höhere Ziele: „Unsere Modeprodukte werden als Fashion und nicht als Eco-Fashion verkauft. Wir sind erstens davon überzeugt, dass unsere Herangehensweise sich in absehbarer Zeit zum Status Quo der Branche entwickeln wird, zweitens möchten wir durch unser Design überzeugen und drittens wollen wir uns mit den Großen der Casualwear messen – allein schon um zu zeigen, dass Stil und Nachhaltigkeit perfekt Hand in Hand gehen können. Es soll keine Ausreden mehr geben!“

Hier gibts das Shirt übrigens mit der genauen Beschreibung. Der Dschungelprint ist in natura noch kräftiger als auf dem Bild aus dem Onlineshop und gefällt mir dadurch noch besser.

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