Original Beans: Bittersüßer Naschrausch

Bild: © Original Beans
Bild: © Original Beans

Ja, man kann tatsächlich problemlos zu zweit in knappen vier Stunden zwei Tafeln Schokolade essen. Zu meiner fadenscheinigen Erklärung möchte ich aber dazu sagen, dass ich morgens bereits beim Lauf gegen Rechts dabei war und in 34 Minuten um die Alster gerannt bin. Das brachte mir den 88. Platz ein und ist damit so ironisch, dass selbst ich es mir hätte nicht ausdenken können.

Zudem sind die Tafeln von Original Beans auch nur 70 Gramm schwer und somit eher ein Portiönchen. Ich schrieb bereits, warum ich Fan der Original Beans bin und habe nun nach der Milchschokolade zwei Bittersorten getestet. Die Original Beans Beni Wild Harvest 66 % ist vegan und mit einer Note von Blumenhonig, Aprikose und Jasmintee. Die Dunkelschokolade von handgepflücktem Wildkakao kommt aus der Beni Savanne. Durch die Produktion von wildem Kakao nach den Kriterien der Nachhaltigkeit wird der dort durch Brandrodung verloren gegangene Wald wieder aufgeforstet und die Einwohner dieser Region ermutiget, den Regenwald aktiv zu schützen. Mich überzeugt schon die edle und nachhaltige Verpackung sehr, aber als ich mir Oberflächlichkeit vorwerfen lassen muss, probiere ich natürlich gern. Wer behauptet, das Glück dieser Erde läge auf dem Rücken der Pferde, hat wohl noch nicht diese Schokolade gegessen. Ziemlich schnell ist die Tafel im Bauch verschwunden. Dort trägt es sich ja bekanntlich leichter als in der Tasche.

Denn dort liegt noch die Original Beans Grand Cru Blend No. 1 80 Prozent. Sie ist ebenfalls vegan mit einem leichten Anflug von Waldbeere und Kaffee – sehr interessante Kombination, wobei der Kaffee kaum herauszuschmecken ist. Für eine so bittere Sorte hat die Schokolade einen guten Schmelz, lässt sich aber besser lutschen als kauen. Perfekt dazu wäre Rotwein – nicht nur geschmacklich, denn sowohl Bitterschokolade als auch Rotwein sollen ja sehr gesund sein und eine noch bessere Ausrede, als mit trinken und naschen alt zu werden, habe ich auch nicht. Plus: Man hilft auch noch der Umwelt, denn der Grand Cru Blend Nr. 1 vereint eine Mischung von Kakaobohnen aus den artenreichsten Waldregionen der Welt. Durch den Erhalt und die Neupflanzung dieser Schokoladen-Wälder hilft Original Beans den Bauern in diesen Regionen ihr Einkommen zu verbessern, ohne dafür kostbaren Regenwald abzuholzen.

Favorit des Tests ist übrigens mit kleinem Vorsprung die Beni Wild Harvest geworden. Es ist vielleicht bekannt, dass ich Mittesterinnen und Mittester dazu nötige, detaillierte Fragebögen auszufüllen und mir so bei den Bewertungen zu helfen. Der einzige Kommentar dieses Mal zu beiden Sorten: „Mmmmmmhhhh“ – mit Schokolade im Mund ist das aber wohl das beste Zeichen.

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