Ja, Panik! Die letzte Woche vor dem Marathon

Noch genau eine Woche, dann stehe ich an der Startlinie des Marathons in Wien. Es ist mein zweiter Marathon – letztes Jahr kam ich nach rund fünf Stunden durch das Ziel des Hamburg Marathons gelaufen. Obwohl ich also im Grunde schon weiß, dass ich höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr zumindest ankommen werde, ist die Aufregung nicht weniger groß. In Wien schneller zu finishen als Hamburg – idealerweise in vier Stunden – wäre eine großartige Belohnung für die Strapazen, die hinter mir liegen.

Wieder stecken mir drei Monate Training in den Knochen, in denen ich meine Sonntage mit schlafen, essen, stundenlang laufen, essen, schlafen verbracht habe und schon einen Halbmarathon hinter mir hatte, wenn Partygänger der vergangenen Nacht noch auf dem Hamburger Fischmarkt versackten. Insgesamt vier- oder fünfmal die Woche Training, Intervalltraining, Tempoläufe, Krafttraining haben oft Spaß gemacht, aber fressen auch viel Kraft und Freizeit. Insofern bin ich froh, endlich an den Start zu dürfen und danach einen Gang runter zu schalten.

Hamburg Marathon 2013: Kurz vorm Ziel
Hamburg Marathon 2013: Kurz vorm Ziel

Jetzt, in der letzten Woche, die nur noch dazu dient, sich zu regenerieren und auf den großen Tag zu warten, schwanke ich zwischen Vorfreude (auf Wien, auf die Stimmung beim Marathon, auf das endlich im Ziel sein) und Bangen, dass in letzter Minute etwas schiefgehen könnte (Erkältung, umknicken – die Phantasie blüht) oder die Vorbereitung zu viel, zu wenig oder falsch war.

Aber hilft ja nichts: Abwarten, Beine hochlegen, genug und gesund essen sind eh die einzigen Dinge, die mir noch bleiben. Ich muss mir wohl ein Beispiel an der österreichischen Gelassenheit nehmen. Zur Ablenkung recherchiere ich Wiener Sehenswürdigkeiten, die besten Cafés und beäuge kritisch die Wettervorhersage für Sonntag.

Drückt mir die Daumen. Ich halte euch auf dem Laufenden, im wahrsten Sinne des Wortes.

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