Osterbrunch im Seasons

Schon lange wollte ich mal eines der drei Seasons-Restaurants testen, die den „Fokus auf innovative, regionale und exotischangehauchte Kreationen, die dem Begriff „Fit Fast Fresh Food“ eine neue Bedeutung geben“ legen. Hui, hoch gegriffen! Ostern war es dann soweit und statt des normaln Buffets war ich zum Brunch an der Filiale am Schlump.
Das Konzept der Seasons-Restaurants: Alle Gerichte sind vegetarisch/vegan und werden frisch zubereitet. Bei der Zubereitung wird auf Convenience Produkte, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker verzichtet und der Großteil der Lieferanten und Produzenten stammt aus der Region. Soweit, so gut!
Das Seasons im Haus des Sports ist ziemlich groß, aber durch die schöne Aufteilung in verschiedene Ecken – sogar eine im Stil eines Kaminzimmers – sehr gemütlich und nicht zu unruhig. Wir sitzen am Ostermontag zu zwölft um einen riesigen Holztisch, aus der in der Mitte ein (Kunst-)Baum wächst und brunchen.
Für 14,90 bekommt man ein Buffet, ein Glas O-Saft und und Tee/Kaffee, soviel man möchte. Es gibt rein vegetarische und vegane Speisen und davon eine gute und ausnahmslos leckere Auswahl: Vollkornbrot, Brötchen, Baguette, Croissants, verschiedene Marmeladen, Schokocreme, Honig, eine (nicht ganz so gelungene) Käseplatte, Tomate-Mozzarella, Frischkäse, Kräuterquark, Rohkost, Couscous, Nudelsalat, Kichererbsen, Salat mit verschiedenen Dressings und eine unglaubliche Auswahl an Müsli: Neben den klassischen Zutaten wie Haferflocken, Crunchy, Rosinen und Co. gibt es auch Mandeln, Pinienkerne, Datteln, getrocknete Aprikosen, Haselnüsse und viele andere Leckereien, die später auch auf dem Nachtisch landen.

Super ist, dass Eierspeisen direkt nach Wunsch an einer Theke zubereitet werden. Ob Rührei, Spiegelei mit oder ohne Gemüse – alles kommt warm und frisch auf den Teller und hebt sich damit positiv von der sonst meist üblichen gelben Masse in Warmhaltebehältern ab, das als Rührei durchgehen soll. Daneben gibt es noch andere warme Speisen: gefüllte Zucchini und Tomaten und verschiedene Aufläufe. Diese sind lecker, könnten aber mehr Gewürze vertragen. Dass auch wenig Salz dran ist, liegt wohl am gesunden Konzept des Seasons, aber auf dem Tisch stehen Salz und Pfeffer zum Nachwürzen.
Zurück zum Nachtisch: Es gibt Tiramisu, frische belgische Waffeln, Obst, Joghurt, Apfelschmand mit Schokostücken und: Einen Schokobrunnen! EINEN SCHOKOBRUNNEN!

Wir sitzen ganze drei Stunden da und zwischendrin taucht sogar noch der Osterhase auf und verteilt Schokolade. Eine süße Idee!

Fazit: Es war gut, lecker, günstig und gemütlich  – aber mit dem Brunch im Café Nest oder im Viasko kann das Buffet lange nicht mithalten. Beide sind günstiger (wenn auch Getränke nicht inbegriffen sind) und um einiges abwechslungsreicher und kreativer. Dennoch lohnt es sich, auch das Seasons zu besuchen. Es ist gemütlich, das Buffet wird immer wieder frisch befüllt, die Auswahl stimmt und die Kellner sind aufmerksam. Ich teste in jedem Fall auch noch das normale Mittagsbuffet!

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