Marathontraining: Läuft wieder

Die Laufbibel

Sonne. Endlich Sonne! Nach dem Lauffrust von letzter Woche geht es wieder bergauf – mit dem Wetter, meiner Laune und dem Laufpensum. Um mich zu motivieren, habe ich diese Woche den Trainingsplan um einen Tag vorgezogen und hatte so den Dienstag frei, um spontan auf ein Konzert von Jamie Lidell zu gehen und zwei Stunden zu durchzutanzen. So sah der Sportplan dann aus:

Woche 8: Gesamt 56 Kilometer
Montag: 8 Kilometer
Dienstag: Tanzen 🙂
Mittwoch: 8 Kilometer
Donnerstag: 12 Kilometer (Intervall mit 10 x 3 Minuten zügig, 5 Minuten Trabpause)
Samstag: 28 Kilometer

Die 28 Kilometer am Samstag lief ich zusammen mit einem Freund, diesmal in Berlin statt in Hamburg. Wegen ein paar Umwegen wurden es dann fast 29 Kilometer (hier zu sehen) – und als mein Laufpartner mir bei Kilometer 27 zurief, ich solle schneller laufen, um die Ampel noch zu kriegen, wusste ich, was er vor Kurzem mit dem Spruch meinte: „Du musst lernen, dich zu überschätzen.“ Da er um Längen besser ist als ich, zieht er mich sehr gut mit – was dazu führt, dass ich mich weitaus mehr anstrenge, als bequem für mich wäre und so größere Fortschritte mache.
Noch immer bin ich erstaunt, wie gut ich mich an das Training gewöhnt habe. Nach den ersten langen Läufen war ich immer so müde, dass ich mich erstmal wieder schlafen legen musste – jetzt ruhe ich mich zwar auch etwas aus, bin aber recht fit. Auch Muskelkater habe ich nicht, dafür aber Verspannungen. Ich sollte mich doch wohl mehr dehnen und Kraftübungen machen…
Zur theoretischen Vorbereitung habe ich mir „Das große Laufbuch“ von Herbert Steffny zugelegt, das viele gute Tipps rund ums Laufen und auch speziell für den Marathon liefert. Darin sind auch einige einfache Übungen zur Dehnung und Kräftigung aufgeführt, die ich nun (besser spät als nie) in meinen Plan einbauen werde. Außerdem gibt es noch ein großes Kapitel zu Ernährung, in dem ich noch vieles gelernt habe. Auf dem Einkaufszettel für heute stand heute Quark und Tofu, da ich meine Proteinzufuhr etwas vernachlässigt habe. Einfach nur zu laufen, reicht eben nicht aus, wenn man den Marathon schaffen will. Trotz allem: Der Spaß soll nicht auf der Strecke bleiben (im wahrsten Sinne des Wortes) und so verzichte ich nicht auf Leckereien wie Kuchen, Eis oder Alkohol. Man muss es ja nicht übertreiben.

Mich würde übrigens interessieren, wer von euch auch schon mal einen Marathon gelaufen ist und wie eure Erfahrungen damit sind – schreibt also gern Kommentare!

Zum Schluss noch neu entdeckte Laufmusik:

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2 Gedanken zu “Marathontraining: Läuft wieder

  1. Ich laufe in erster Linie, weil mir das Laufen Spaß macht, und habe keinerlei besonderen Ambitionen. Allerdings habe ich mir für die warme Jahreszeit einen Halbmarathon-Trianingsplan gesucht, damit ich mich mal wieder ein wenig fordere. Ob ich ihn bis zum Ende mache und ob ich tatsächlich die Halbmarathon-Distanz laufe, weiß kein Mensch. ^^

  2. Thom

    Ob es gut ist sich zu überschätzen, ok das ist wohl was persönliches. Hauptsache es macht Dir wieder Spass. Wenn Du Dein Wohlfühltempo gefunden hast kannst Du dies auch sicher durchlaufen. 4 Stunden wirst Du wohl unterbieten können. Schadet aber nichts mal zur Physio zu gehen. Da gibt es genug die auf Läufer(innen) spezialisiert sind.
    Der eine kippt gutes Mottorenöl in sein Auto, der Andere nimmmt gutes Salatöl. Den Körper ruhig auch mal gut behandeln. Das ist nun echt ken Joggen mehr sondern Leistungssport.
    Ratschläge würde ich mir im Bezug auf den Marathon schenken. Geschafft hast Du es dann wenn Du noch locker 15 Minuten auslaufen kannst.
    Und beim Zieleinlauf lachen, kommt dann auf Video.
    Aber mach Dir bei der guten Vorbereitung blos keinen Kopf.

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