Marathontraining: Wie läuft’s?

Und zack, schon stecke ich in Woche 5 des Trainings. Was bisher geschah:

Woche 1: Gesamt 46 Kilometer
Dienstag: 8 Kilometer
Mittwoch: 10 Kilometer (Fahrtspiel)
Freitag: 10 Kilometer
Sonntag: 18 Kilometer

Woche 2: Gesamt 38 Kilometer
Dienstag: 10 Kilometer
Mittwoch: 10 Kilometer (mit Sprints über 100-200 Meter)
Freitag: 6 Kilometer
Sonntag: 12 Kilometer

Woche 3: Gesamt 44 Kilometer
Montag: 8 Kilometer
Mittwoch: 8 Kilometer
Freitag: 8 Kilometer (Fahrtspiel)
Sonntag: 20 Kilometer

Den ersten Zwischenstand könnt ihr hier nachlesen. Die beiden Wochen darauf sahen folgendes Pensum vor:
Woche 4: Gesamt 50 Kilometer
Montag: 8 Kilometer
Mittwoch: 8 Kilometer (Intervall mit 10 x 1:30 Minute zügig, 1 Minute Trabpause)
Donnerstag: 12 Kilometer
Samstag: 22 Kilometer

Woche 5: Gesamt 54 Kilometer
Montag: 8 Kilometer
Mittwoch: 8 Kilometer (Intervall mit 12 x 1: Minute zügig, 1 Minute Trabpause)
Freitag: 14 Kilometer
Sonntag: 24 Kilometer

Ich laufe also jede Woche neben den beiden recht lockeren kurzen Dauerläufen einmal Intervalltraining und einmal einen langen Lauf, der schon einen Halbmarathon übersteigt. Den 22-Kilometer-Lauf in Woche 4 bin ich morgens um 7.30 Uhr gelaufen und hatte vorher nur eine Banane gegessen (für den Notfall aber einen Energieriegel dabei). Erstaunlicherweise klappt das sehr gut – direkt nach dem Aufstehen bin ich einfach am fittesten und die Kohlenhydrate der Banane brachten mich locker bis zum Frühstück durch. Nach 2:20 Stunden in eisigem Wind bei 0 Grad kam ich zuhause an und musste erstmal heiß duschen. Mehr als die Dauer schlaucht mich die Kälte.

Eine sehr gute Entscheidung war es daher, in meine neue Laufjacke von Nike (siehe Foto) zu investieren, die mich schon gut warmhielt und trotzdem nicht die Bewegungsfreiheit einschränkt. Meine Finger waren hingegen trotz Handschuhen so kalt, dass ich zuhause meine Schuhe kaum aufschnüren konnte. Es wird Zeit für den Frühling!
Super finde ich das Intervalltraining, dass mich richtig gut fordert und das ich auch nach dem Marathon hin und wieder weiterführen werde. Hilfreich dafür ist meine GPS-Uhr von Garmin, die Forerunner 10. Zunächst trieb sie mich ein wenig in den Wahnsinn, weil sie ewig brauchte, das GPS-Signal zu finden. So stand ich teilweise 15 Minuten vor der Tür, bis ich endlich starten konnte. Dank eines tollen Tipps von meiner Laufgruppe konnte ich das Problem aber ganz einfach mit dem Fensterbanktrick lösen. Vor dem Start lege ich die Uhr bei offenem Fenster auf die Fensterbank, bis sie das Signal hat. Dann heißt es: Schnell durch den Hausflur bis runter auf die Straße, damit das Signal nicht wieder verschwindet – und los geht es.
Dieser Post ist übrigens in keinster Weise Schleichwerbung, aber ich habe doch festgestellt, dass es sich lohnt, in eine gute Ausrüstung zu investieren. An meinen lauffreien Tagen war ich daher unterwegs, um mir neben der Jacke und der Uhr auch noch neue Winterlaufsocken, Sportunterwäsche und einen Trinkgürtel zuzulegen. Ich werde noch zum Hightech-Läufer, die ich früher immer belächelt habe. Vor allem die Trinkflasche ist bei so langen Läufen dringend nötig, aber eben auch etwas freakig. Aber jetzt zur Trainingszeit für den Hamburg Marathon sieht man eh so allerhand Kurioses rund um die beliebteste Laufstrecke Hamburgs, der Außenalster. Eigentlich wollte ich darüber auch mal einen Post schreiben – aber dann kam mir Fit for Fun zuvor und hat die verschiedenen Läufertypen rund um die Alster kategorisiert. So wahr und so lustig!
Gerade komme ich von dem 24-Kilometer-Lauf zurück, habe geduscht und unfassbar großen Hunger. Obwohl ich zuerst gefrühstückt habe und dann gelaufen bin, habe ich gerade ein richtiges Loch im Bauch. Eine Banane, zwei Brötchen und zwei Kekse habe ich zum Mittag gegessen und könnte locker noch ein Stückchen Kuchen hinterherschieben. Aber erstmal eine kleine Runde schlafen…

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Ein Gedanke zu “Marathontraining: Wie läuft’s?

  1. Anonymous

    Neid direkt nach dem Aufstehen am Fittesten, belegt durch 24 km Lauf.
    Wieviel Kalorien brauchst Du so beim Traning?
    Ausrüstung musst Du glaube ich nicht
    rechtfertigen, mit Joggen hat das nichts zu tun, das ist schon Leistungssportim positiven Sinn.
    Mit der Uhr kannst Du aber glaub ich gleich loslaufen, weg von hohen Hauswänden und am ersten freien Platz schnappt Garmin sich das Signal.
    Das ist ja schon George Orwell genug ;-)!
    Pass da ruhig etwas auf.
    Misst Du Puls auch?

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