Tischline deck dich // Teil 2

Es gibt so Tage, da geht schief, was schiefgehen kann. Mich wundert  eigentlich nur, dass ich noch alle Finger dran hatte, als ich mit dem Kochen fertig war. (Denn auch das ist nicht selbstverständlich; gelegentlich musste ich mir schon anhören, man hätte mir besser das Kindermesser zum Schneiden geben sollen, nachdem ich das scharfe Messer 30 Sekunden in der Hand hatte und dann blutete. Und wenn ich Blut sehe, kippe ich auch gerne direkt mal um.)
Nun aber zurück zum Thema: Heute war das zweite Rezept von Tischline deck dich dran: Zucchinipuffer mit Joghurtdipp.

Im ersten Teil des Testberichtes über Tischline deck dich habe ich das Konzept ja bereits erklärt und war sehr gespannt auf das nächste Gericht.
Also an die Töpfe, fertig, los!

Nach ordentlich viel schnippeln, vorkochen, reiben und Teig zusammenmanschen wollte ich die Puffer braten. Irgendwie wurde die Pfanne jedoch nicht heiß, bis ich bemerkte, dass ich leider die falsche Platte angestellt hatte. Auf der jedoch stand ein Plastiktopf, der sich schön in das Ceranfeld einbrannte und für viel Rauch in der Küche sorgte. Nun denn, Problem erkannt, Problem gebannt. Andere Platte an und losgebraten!
Auf dem mitgelieferten Rezeptbild sahen die Puffer großartig aus – nur leider musste ich etwas improvisieren. Mit unästhetischen Folgen, wie das Bild belegt. Statt Speisestärke, die ich nicht daheim hatte, habe ich es mit geschrotenen Leinsamen als Bindemittel versucht. Wie man sieht, bindet das leider nicht. Und so wurde es eher Gemetzel, bestehend aus Karotten, Zucchini, Kartoffeln, der roten Currypasta aus dem ersten Rezept und Zwiebeln. Geschmacklich tat das glücklicherweise keinen Abbruch, aber Gästen hätte ich das nicht angeboten.
Dazu gab es einen – auch visuell –  tollen Joghurtdipp mit Ingwer, Limette und (wieder etwas abgewandelt) geraspelten Gurken. Ähnlich wie Tzaziki, nur ohne Knoblauch.

Fazit: Wer sich nicht ganz so dämlich anstellt wie ich, der sollte mit dem Rezept sicher Begeisterung ernten. Durch die Currypaste sind die Puffer sehr würzig und schmecken optimal zu dem Joghurtdipp. Morgen werde ich den Rest meiner Matsche zwischen zwei Brötchenhälften packen, Tomaten- und Gurkenscheiben dazu – so eine vegetarische Burgervariante macht einfach glücklich und da stört auch die Optik nicht mehr.

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Ein Gedanke zu “Tischline deck dich // Teil 2

  1. Anonymous

    Das ist ja ein Hammerplan!
    hierfür darf man sich schon mal ausrüsten. Hat ja mit Joggen nichts mehr zu tun. Brauchst Du da nicht unmengen an Kalorien?
    Für die GPs Uhr hilft ein offener Platz auch, es sollten keine Mauern von hohen Häusern in der Nähe sein.
    So nach 100 Metern hat er das Signal.

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