Tischline deck dich

Selbstgemachte Currypaste

Wie schön wäre es, wenn man sich im Alltag um Rezeptideen und Einkaufen nicht mehr kümmern und nach der Arbeit nur noch die Zutaten für ein leckeres Essen aus dem Kühlschrank holen müsste? Ziemlich schön, dachte sich Jonas Carp, Gründer von Tischline deck dich. Die Idee ist so einfach wie genial. Der Bringdienst liefert nicht nur Lebensmittel, sondern auch gleich die Rezepte dazu. Für zwei oder vier Personen erhält man sich jeweils Rezepte und Zutaten für drei Gerichte – alles fertig portioniert, so dass keine Lebensmittel weggeworfen werden müssen.
Es wird Wert darauf gelegt, dass die Zutaten regional, saisonal und bio sind – konsequent durchgezogen wird das aber aus Kostengründen und wohl auch um der Vielfalt willen nicht. Das ist schade, aber wohl nicht zu vermeiden, wenn man eine größere Zielgruppe ansprechen möchte. Immerhin, der Ansatz stimmt. Außerdem sind die Gerichte ausgewogen und schnell zuzubereiten. Soweit die Theorie. Nun zur Praxis!

Die Rezepte sind nicht immer vegetarisch, sollen es aber künftig öfter sein und so durfte ich die vegetarische Tüte, die in zwei Wochen geliefert wird, schon einmal vorab testen.
Werfen wir also einen Blick in meine Tüte (die übrigens aus Papier ist, nicht aus Plastik): Das meiste ist frisch, Fertigprodukte gibt es kaum. Und wenn, dann solche, die auch selber kaufe, wie eingelegte Paprika, Sauerkraut oder Schupfnudeln. Ich ziehe auch Zutaten aus der Tüte, mit denen ich noch nie gekocht habe oder selten kaufe. Dabei ist Zitronengras, frischer Koriander, Babymais und Chili. Es werden keine Produkte vom Discounter verwendet, sondern von Edeka. Der Joghurt ist bio, die Crème fraiche nicht. Alles ist passend portioniert. Ich bekomme unter anderem zwei Möhren, ein paar Kartoffeln, einen Knoblauch, ein paar Stücke Ingwer. Und große Lust, loszukochen!
Gleich gestern Abend habe ich dann auch das erste (übrigens sogar vegane) Gericht nachgekocht.

Fertiges Thai-Curry


Rotes Thai-Curry mit Minimais und Zuckererbsen
Die Anleitung ist einfach geschrieben und nach kurzer Zeit duftet meine Küche nach dem Zitronengras und dem frischen Koriander. Zunächst wird die Currypaste aus frischen Zutaten hergestellt. Nebenbei köchelt der Reis vor sich hin. Dann muss ich nur noch schnell Öl, Kokosmilch, die Currypaste mit dem Zuckerschoten und dem Mais in einer Pfanne zubereiten und abschmecken. Sieht aus wie beim Thailänder – ist aber um einige Stufen weniger scharf. Zum Glück, denn zu scharf kann ich einfach nicht essen. Noch ein kurzes Gesamtfazit:

Positiv:

  • Verwendung frischer Kräuter (Zitronengras und Koriander)
  • Gelernt habe ich eine tolle und selbstgemachte rote Currypaste mit eingelegter Paprika, Chili, Ingwer, Knoblauch, Olivenöl, den Kräutern, Tomatenmark und Sojasoße
  • Superschnelle und einfache Zubereitung
  • Gute Portionsgröße: zwei Personen werden locker satt.
  • Super Gericht zum Einfrieren und Mitnehmen ins Büro

Negativ:

  • Leider kein guter Reis: hier wären zwei oder drei Euro mehr für guten Basmati- oder Jasminreis statt 15-Minuten-Reis besser investiert.

Die nächsten beiden Gerichte werden Zucchinisteaks mit Joghurtsoße und Rote Sauerkrautpfanne mit Schupfnudeln. Alle drei Rezepte gibt es hier.
Über die anderen Gerichte werde ich natürlich auch noch berichten, sobald ich sie gekocht habe.

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