Marathon-Training: Erster Zwischenstand

Vor dem Start des Hamburger Halbmarathons

Einen Marathon zu laufen ist ein bisschen wie schwanger sein: In den ersten Tagen (nach der offiziellen Anmeldung) eine Mischung aus vorfreudiger Erwartung und Ungewissheit, was auf einen zukommt, in der letzten Wochen davor schwankt man zwischen Ungeduld auf den Termin und Angst, es nicht zu schaffen und direkt danach werde ich wohl denken: Toll, geschafft, aber: Nie wieder. Um meine Meinung dann doch nach einem oder mehreren Jahren zu ändern.
Und zudem: Alle fragen mich, wie es mir mit dem Training geht und meine Antwort ist: Sehr gut, aber ich bin ja auch erst in der dritten Woche 😀
Bisher sah mein Traininingsplan verschiedene Laufgeschwindigkeiten und Intervalltrainings mit folgenden Streckenlängen vor:

Woche 1: Gesamt 46 Kilometer
Dienstag: 8 Kilometer
Mittwoch: 10 Kilometer
Freitag: 10 Kilometer
Sonntag: 18 Kilometer

Woche 2: Gesamt 38 Kilometer
Dienstag: 10 Kilometer
Mittwoch: 10 Kilometer
Freitag: 6 Kilometer
Sonntag: 12 Kilometer

Woche 3: Gesamt 44 Kilometer
Montag: 8 Kilometer
Mittwoch: 8 Kilometer
Freitag: 8 Kilometer
Sonntag: 20 Kilometer

Für mich liegt die Umstellung darin, dass ich nicht mehr meine Lieblingsgeschwindigkeit laufe, sondern auch mal schneller, Sprints einlege oder bei den (vor allem den künftigen) langen Läufen langsamer bin. Außerdem bin ich sonst eher fünfmal wöchentlich gelaufen, habe somit einen Tag mehr Pause. Der fällt mir insbesondere am Wochenende nicht leicht, aber ich weiß auch, dass ohne Regeneration weniger Trainingserfolg zu erwarten ist.
Das wöchentliche Laufpensum hat sich im Hinblick auf die Streckenlänge hingegen noch nicht geändert und auch der einzige lange Lauf war für mich noch nichts Neues. 15 Kilometer laufe ich öfter mal und die zwei Halbmarathons waren auch länger. Und die Kurzstrecken entsprechen eh meinem sonst üblichen Pensum.
Ab Sonntag wird es dann aber ernster: Ich muss 20 Kilometer laufen und die Strecke jede Woche zwei Kilometer verlängern. Was mich vor das Problem stellt, jeweils eine passend lange und vor allem schöne Strecke zu finden, denn ich möchte einfach nicht mehrere Runden um die Alster drehen. Für die Streckenlänge habe ich meine Laufuhr dabei, aber orientieren muss ich mich allein und ich kenne mich in Hamburg (noch) nicht überall aus. Verlaufen bei einer eh schon langen Strecke ist aber nicht nur zeitfressend, sondern auch stressig. Deswegen ist die Aufgabe bis Sonntag: Strecke finden, Orientierungspunkte merken und die wichtigsten Kreuzungen aufschreiben. Wird schon! (Falls mich Sonntag jemand außerhalb von Hamburg sieht: Wurde nicht.)
Die Freude steigt jedenfalls, denn es soll wärmer und auch sonnig werden. Abends bin ich zudem zu einem thailändischen Drei-Gänge-Menü eingeladen – wenn das keine Motivation ist!

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3 Gedanken zu “Marathon-Training: Erster Zwischenstand

  1. Hallo, die Uhr hat GPS, kann aber nicht anzeigen, wo ich gerade bin. Die Uhren waren mir einfach zu teuer und im Grunde brauche ich die auch nicht.
    Ich habe drei Paar Laufschuhe, die ich abwechselnd anziehe und kaufe mir ca. einmal im Jahr ein neues Paar.

  2. Pingback: Am Start in Wien | In Bewegung

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