Silvestermenü

Selten habe ich einen so entspannten Silvester-Abend verbracht wie dieses Jahr: Im Urlaub im beschaulichen Tönning an der Nordsee – ohne Internet, der Ablenkung der Stadt und mit den einzigen Tageszielen schlafen, Sport, lesen, spazierengehen und natürlich Essen.

Das Silvestermenü war ohne Rezepte überlegt und somit ein kleines Risiko. Geschmeckt hat es aber fantastisch, auch wenn das nächste Mal kleinere Verbesserungen vorgenommen werden.
Vorspeise: Überbackene Pumpernickel mit Feigensenf
  • Pumpernickeltaler (pro Person 3 Stück)
  • Ziegenkäse (Rolle)
  • Walnüsse
  • Feigensenf
Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden, auf die Pumpernickeltaler legen und kurz in den Ofen schieben, bis der Käse warm ist und leicht zerläuft. Auf jeden Taler eine halbe Walnuss legen und einen Klecks Feigensenf obendrauf geben.
Notfalls tut’s auch Honig oder eine Mischung aus Senf und Honig, falls kein Feigensenf zur Hand ist. Ich fand diese Vorspeise wirklich toll, zudem ist sie einfach vorzubereiten und sicher auch für Partys als kleiner Snack super.
Hauptgang: Reis mit Champignonsoße und überbackener Zucchini
  • 200 Gramm Basmati-Wildreis
  • 350 Gramm Champignons
  • eine Zucchini
  • etwas Emmentaler, gerieben
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • 1 EL Brühe, etwas Wasser
  • 1 EL Mehl
  • 1-2 EL Sojasoße
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
Den Reis kochen. Währenddessen die Zucchini in zwei Hälften schneiden, salzen, Pfeffern und bei 250 Grad in den Ofen schieben. Etwa 15 Minuten backen, dann den Käse draufstreuen und nochmal 5 Minuten überbacken.
Für die Soße Knoblauch in etwas Öl anbraten, die Champignons in Scheiben dazugeben und etwa 7 Minuten braten. Mit Brühe, Weißwein und Sojasoße ablöschen. Noch einmal 5 Minuten köcheln lassen, dann mit dem Mehl abbinden, so dass die Soße sämiger wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Durch die Sojasoße ist die Soße schon recht salzig, also Vorsicht! Ich könnte mir obendrauf auch noch frische Petersilie vorstellen, die hatte ich aber leider nicht da. Und statt Zucchini wäre ein Feldsalat mit Tomaten sicher auch lecker dazu. Das Tolle an der Soße ist, dass sie fast wie klassische braune Soße (auf Fleischbasis) schmeckt – wie etwa Jägersoße –  und trotzdem vegan ist. Somit könnte ich mir die Soße auch super zu Kartoffeln vorstellen.
 
Nachspeise: Karamellisierte Apfelspalten mit Vanilleeis
  • 1 Apfel
  • 1 kleine Packung Vanilleis
  • 100 ml Weißwein
  • etwas Zucker
  • Zimt
  • Walnüsse oder Mandeln
In einer große Pfanne Zucker streuen, die Äpfel darin wenden und mit Weißwein ablöschen. Wenige Minuten weiterköcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Mit dem Vanilleeis auf einen Teller geben, mit Zimt und Mandeln bzw. Nüssen betreuen. Leider habe ich vor lauter Vorfreude vergessen, ein Foto vom Nachtisch zu machen. Da der aber so lecker war, wird das sicher wiederholt und dann auch fotographiert.
Guten Hunger!
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