Essen im WakuWaku

Gesundes Fast Food? Da hätte schon eher jemand drauf kommen können – aber WakuWaku ist das erste Restaurant dieser Art, das die Gerichte nach fünf Minuten auf dem Tisch der Gäste stehen haben will und trotzdem etwas anbietet, das aus mehr Vitaminen als Fett besteht.
Das Konzept: An der Kasse aussuchen, bestellen und bezahlen. Nett ist, dass die Gerichte an den Tisch gebracht werden und man – etwa im Gegensatz zum Vapiano – nicht ewig herumstehen muss, sondern schon Platz nehmen kann.
Das WakuWaku verwendet Bio-Zutaten und hat sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben. Der Energiebedarf soll um mindestens 30 Prozent geringer sein als bei anderen Fast-Food-Konzepten. Zudem sind die Materialien der Innenausstattung und die Dekoration aus nachhaltiger Produktion. So wird etwa FSC-zertifiziertes Holz und viel Recycling-Material genutzt und auf eine hohe Langlebigkeit geachtet. Die speziell angefertigten Möbel werden umweltschonend hergestellt und verarbeitet; die Stühle sind gebraucht. Auch die Küchentechnik ist besonders energieeffizient und ressourcenschonend.Soweit schon mal super!

Nun aber zum Wichtigsten: Dem Essen! Als Hauptgerichte gibt es Nudeln aus dem Wok, Wakoos (Teigtaschen) und Wokgerichte mit Reis, Salate und Suppen. Die Gerichte sind günstiger, wenn man die vegetarische Variante wählt und viele Gericht lassen sich einfach veganisieren. Für einen Aufpreis kann man Tofu dazu bekommen. Ich habe das vegetarische Thai Kick gegessen, ein rotes Gemüsecurry mit Gemüse, Koriander und Minze und Jasminreis. Meiner Ansicht nach war’s ok – nicht besonders aufregend, für Fast Food in Bioqualität aber durchaus lecker. Für meinen Geschmack hätte es jedoch mehr Gemüse und weniger Reis sein können. Toll ist, dass diverse und auch ausgefallene Gewürze bereit stehen. Wer es gern schärfer, salziger oder auch ganz anders gewürzt haben will, kann sich richtig austoben.

In Hamburg gibt es zwei Filialen, eine in der Schauenburgerstraße in der Nähe des Rathauses und eine zweite und später eröffnete Filiale in der Dammtorstraße beim Gänsemarkt, die ein erweitertes Angebot hat. Dort kann man viele Produkte gleich mitnehmen, etwa Sandwiches, Wraps, Salate und andere Snacks.

Leider zieht der Geruch aus der der offenen Küche durch das Restaurant und bleibt hartnäckig in der Kleidung. Wirklich gemütlich fand ich es nicht; das lila gestylte Ambiente ist einfach nicht so meins. An der ein oder anderen Stelle war zudem zu dreckig. Da wenig Betrieb dort war, kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Und saubere Toiletten sind immer ein Muss!

Fazit: Wer schnell was gesundes essen möchte, wird hier fündig. Um gemütlich abends zusammen zu sitzen, sollte man jedoch lieber woanders hin – und wir auch für den gleichen Preis durchaus satt. Die to-go-Variante beim Gänsemarkt klingt jedoch vielversprechend und wird noch getestet!

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