Und was isst du so?

Meine Lieblingsrubrik im Onlinemagazin der Süddeutschen jetzt.de ist der Kosmoskoch. Dort stellt ein Redakteur oder Leser eine Woche lang sein Abendessen vor und berichtet, warum er das gegessen hat. Anschließend beantwortet er oder sie Fragen zum Essen. Eben diese finde ich sehr spannend und habe sie ganz dreist einfach geklaut:

Welchen Stellenwert hat Essen in deinem Leben?
Einen sehr hohen! Ich esse und koche gern und entdecke gern neue Rezepte und Restaurants. Außerdem werde ich sehr (SEHR) ungemütlich, wenn ich Hunger habe, weigere mich aber, dann schlecht zu essen.

Was ist dir beim Essen oder Essen-einkaufen besonders wichtig? 

So viel wie möglich versuche ich regional, bio und fairtrade zu kaufen. Außerdem achte ich darauf, dass es möglichst wenig verpackt ist. Im Zweifel dann also die konventionelle Tomate als die in Plastik verschweißte Biotomate. Ich stöbere gern in Bioläden und halte Ausschau nach neuen Lebensmitteln, die ich noch nicht kenne oder mit denen ich selbst noch nicht gekocht habe. Und natürlich achte ich darauf, dass das Essen vegetarisch ist, also muss ich oft die Zutatenlisten lesen, um rauszufinden, ob etwa Gelatine drin ist. 
Ich bin schon ein kleiner Nerd und kaufe lieber Lebensmittel ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker.

Erinnerst du dich, wann du zum ersten Mal für dich selbst gekocht hast und wer dir das Kochen beigebracht hat? 

Hm, so richtig gekocht und nicht nur aufgewärmt habe ich mit einer Freundin, als wir etwa 16 Jahre alt waren. Das waren gratinierte Nudelnester mit Gemüse. Gar nicht schlecht für den Anfang! Meine Mama kocht nicht gern, aber mein Stiefvater hat es ziemlich drauf und gibt mir wirklich gute Tipps. Ansonsten habe ich das meiste durch Kochbücher und Mitbewohner gelernt. Die besten Essen sind definitiv in meinen WG-Küchen gezaubert worden!

Was war dein Lieblingsessen als Kind? 

Kartoffelbrei mit Erbsen und Möhren, Kartoffelpuffer mit Apfelmus, Milchreis.

Was ist dein aktuelles Lieblingsessen? 

Schwierig! Brokkoli steht zumindest weit oben auf der Liste. Aber das ist ja nur Zutat, kein Gericht. Was einfach immer geht: Reispfanne mit Gemüse, gern mit Erdnuss-, Kokos- oder Sojasoße. Bei Falafel sage ich auch nicht nein, ebenso bei Gerichten, die Spinat mit Feta kombinieren. Und ich liebe mein morgendliches Müsli. Kein Brunch kann da mithalten.

Was magst du gar nicht? 

Schlechte Salate im Restaurant, die aus Eisbergsalat, Gurke, Tomate und Mais mit Fertigsoße zusammengepanscht sind. Rosenkohl. Lakritz. 
Bei Schokolade: die Kombination mit Minze.

Mittags warm und abends kalt, oder andersherum? 

Da ich früh frühstücke, gern mittags warm und abends nur eine Kleinigkeit. Am Wochenende esse ich dann meist später zu Mittag, etwa gegen 16 oder 17 Uhr. Abends noch spät warm zu essen, hält mich vom Schlafen ab; mir liegt das einfach zu schwer im Magen.

Wo isst du am liebsten – am Tisch oder auf dem Sofa?
Eindeutig am Tisch. Auch Frühstücken im Bett finde ich nicht gemütlich, sondern unbequem. Ich mag es gern, wenn der Tisch schön gedeckt ist und man nach dem Essen noch länger sitzenbleibt. Die Küche ist für mich auch das Lieblingszimmer – wenn ich die Wahl hätte zwischen großer Wohnküche und gar keinem Wohnzimmer oder kleiner Küche und großem Wohnzimmer würde ich immer auf das Wohnzimmer verzichten. Nichts geht über einen großen Küchentisch, an dem man viele Freunde versammeln kann!

Was trinkst du zum Essen? 

So gut wie immer Wasser, zum Frühstück Kaffee und abends gern auch Wein. Aber nie allein, Alkohol ist für mich nur in Gesellschaft lecker.

Wie oft gehst du auswärts essen und: hast du ein Lieblingsrestaurant?
Kann ich gar nicht so genau sagen. Richtig schick gehe ich vielleicht einmal im Monat essen. Auswärts einen Falafel auf die Hand holen oder in einem Café oder einer Kneipe etwas zu essen, kommt aber sicher ein oder zweimal die Woche vor. Ich probiere gern neue Restaurants aus und dabei gerne welche, die das zubereiten, was ich mir selbst eher nicht kochen würde.

Was isst du, wenn es schnell gehen muss?
Belegte Brote, Obst, Joghurt. Schokolade!

Was war das aufwendigste Gericht deines Lebens? 

Meine Kichererbsenversuche von letzter Woche, zumindest zeitlich gesehen.

Hast du ein Standard-Vorführgericht, wenn Freunde oder deine Eltern zu Besuch kommen?

Nein, da ich dann gern neue Rezepte ausprobiere und etwas koche, was für mich selbst allein zu aufwendig ist. Was ich aber wirklich gut kann: Kartoffelbrei und Pfannkuchen. Backen hingegen überlasse ich lieber denjenigen, die mit mehr Geduld gesegnet sind und es schaffen, sich penibel an Rezepte zu halten.
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