Kochen mit Kichererbsen

Kürzlich hatte ich angekündigt, ein paar Rezepte zu posten, die viel Eisen enthalten. Hülsenfrüchte gehören zu den besten Lieferanten und so wagte ich mich an meine ersten Versuche, mit Kichererbsen zu experimentieren.

Warum gerade Kichererbsen? Nicht nur der Mineralstoffgehalt an Magnesium, Eisen und Zink ist hoch, die kleinen Hülsenfrüchte sind auch eine gute Proteinquelle: Kichererbsen enthalten rund 20 Prozent Eiweiß. Daneben bestehen sie zu 40 Prozent aus Kohlenhydraten, zu etwa 12 Prozent aus Ballaststoffen und enthalten viel Lysin, Vitamin B1, B6 und Folsäure. Und sie halten extrem lange satt!

Die Zubereitung ist etwas zeitaufwändig, lohnt sich aber.
Getrocknete Kichererbsen müssen zunächst für mindestens 12 Stunden eingeweicht werden. Vor dem Kochen werden die Kichererbsen noch einmal gründlich gespült. Die Kochzeit (mit frischem Wasser) beträgt dann etwa noch 60 – 90 Minuten. Wer nicht so viel Zeit hat, kann aber auch auf die bereits vorgekochten Kichererbsen aus der Dose zurückgreifen.
Dann kann es endlich losgehen. Kichererbsen sind sehr wandelbar und schmecken nicht nur in der klassischen Variante als Falafel, sondern auch im Salat oder zu Couscous. Bei mir gab es erst den anderen Kichererbsenklassiker Hummus, gestern dann Frikadellen.
Zutaten von Hummus:

  • 200 Gramm Kichererbsen
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Zitronensaft
  • 3 Esslöffel Sesampaste (Tahini)
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • Gewürze: Salz, Paprikapulver

Zutaten der Frikadellen:

  • 200 Gramm Kichererbsen
  • 1 Ei
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3-4 Esslöffel feine Haferflocken
  • Gewürze: Salz, Peffer, Kurkuma, Kümmel, Muskat, Paprikapulver, Chilipulver, … hier gibt es fast keine Grenzen!

Zubereitung:
Bei beiden Rezepten fast gleich: Die Kichererbsen etwa 12 Stunden in Wasser einweichen. Danach gründlich waschen und etwa 60 – 90 Minuten kochen. Jeweils mit den anderen Zutaten pürieren.

Die Frikadellen anschließend noch zu Talern formen und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten braten. Sie schmecken kalt und warm. Bei mir gab es sie als Burger. Das geht dann aber ganz fix: Ein Ciabatta mit den Frikadellen, Rucola, Gurke und Tomate belegen. Also Soße entweder Ketchup, Tomatenmark oder Tzaziki auf das Brot streichen.

Der Hummus ist toll als Dipp zu Rohkost oder zu Baguette oder Fladenbrot.

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