Schokoladentest Teil 10: Maestranie 72 % Kakao

Wieder einmal sind die Schweizer dabei. Das Schokoladenvolk hat den Markt zu Recht im Griff! Heute ist die Firma Maestranie mit der Sorte Edelbitterschokolade mit 72 Prozent Kakao dran.

Siegel: Die Schokolade ist mit dem Biosiegel und dem Fairtradesiegel ausgezeichnet. Gerade das Fairtradesiegel gab den Ausschlag zum Kauf, denn in der aktuellen Ausgabe von Ökotest gibt es einen sehr aufschlussreichen Artikel über die verschiedenen Siegel zum Fairen Handel. Das Ergebnis: Die höchsten Standards bieten die Siegel Fairtrade, Fair for Life sowie Produkte von Gepa, El Puente, Bananafair und DWP. Diese Schokolade ist also höchstens schlecht für die Hüften, aber nicht für das Gewissen.

Geschmack: Huh, es ist schon sehr kakaolastig mit den 72 Prozent. Definitiv keine Schokolade zum Wegsnacken, sondern eher eine, von der man ein Stückchen auf der Zunge zergehen lässt und sie vielleicht mit einem Glas Rotwein kombiniert. Für mich als undisziplinierter „Och, jetzt bin ich angefangen und kann auch gleich alles aufessen“-Junkie demnach eine gute Lösung. Lecker ist sie allemal!

Sortenvielfalt: Von den Bio- und Fairtradesorten gibt es außerdem noch Bananasplit, Espresso 72 % Kakao, Nuss Mix 60 % Kakao, Chili 60 % Kakao, Doppel Milch, Himbeer und Erdbeer.
Gott allein weiß wohl, warum Chili in Schokolade so ein Trend ist. Ich kann es genauso wenig leiden wie Salz, Orange, Pfeffer oder andere Kräuter. Auch bei Bananasplit bin ich mehr als skeptisch. Bananen sind für ich meine Joggernahrung. Wenn ich Süßes will, haben Bananen da nichts zu suchen. Nuss und Doppel Milch klingen sehr gut und werden noch getestet. Erdbeer und Himbeer sind in Kombination mit weißer Schokolade und sehen auf der Packung sehr chemisch aus.

Preis: Rund 2 Euro, das ist normaler Standard – allerdings sind es hier nur 80 Gramm statt wie gewöhnlich 100 Gramm.

Sonstiges: Eigentlich ist die Sorte vegan. Fairerweise ist jedoch ein Hinweis auf der Packung, dass Spuren von Milch enthalten sein können. Das ist nicht ungewöhnlich, da Schokoladenhersteller meist die gleiche Maschinen für verschiedene Sorten nutzen und dadurch Spuren der anderen Sorten nicht ganz ausschließen können.

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