Omas Kartoffelpuffer

Es gibt so bestimmtes Essen, das ich immer mit meiner Oma verbinde. Sie hat früher sehr oft für mich gekocht und obwohl sie keine Vegetarierin ist, stand Fleisch selten auf dem Speiseplan. Stattdessen gab es zum Beispiel Graupeneintopf. Sie nannte es immer „Rechengemüse“ – weil sie der festen Überzeugung war, dass dieses (gesunde) Essen für gute Noten in Mathe sorgt. Ich habe diesen Eintopf als Kind geliebt! Aber meine Lieblingsessen vom Oma waren Apfel-Pfannkuchen, Milchreis mit Zimt und Zucker und eingemachten Kirschen oder Pfirsichen und Kartoffelpuffer mit selbstgemachtem Apfelmus. 

Letzteres konnte Oma einfach so wahnsinnig gut, dass ich bis heute keine besseren gegessen habe. Die Kartoffelpuffer, die es oft auf Straßenfesten, Weihnachtsmärkten und so gibt, sind viel zu fettig und die tiefgekühlten Fertigdinger sind auch nicht meins. Zumal das Rezept ja so einfach ist. Auch wenn das Kartoffeln reiben mühsam ist: es lohnt sich!
Also habe ich mich heute ans Schälen und Reiben gemacht.
Hier das Rezept für etwa 10 Puffer:
10 mittelgroße Kartoffeln
1 Ei
1 EL Mehl
2 EL Haferflocken
Salz
etwas Öl 
Die Kartoffeln schälen und reiben. Mit den anderen Zutaten vermengen und in eine heiße Pfanne mit etwas Öl je einen Esslöffel der Masse geben. Etwas platt drücken und von beiden Seiten goldbraun braten.
Da ich nicht mehr genug Äpfel im Haus hatte, um Apfelmus selbst zu machen, gab es dazu Apfel-Sanddorn-Mus aus dem Glas.
Lecker sind die Puffer aber auch mit etwas Camenbert überbacken, mit Kräuterquark, mit Spinat, … da gibt es noch viel zu probieren!
Was ist euer Favorit?
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Ein Gedanke zu “Omas Kartoffelpuffer

  1. Pingback: Rezept: Gebackene Kräuter-Aubergine mit Kartoffelbrei | In Bewegung

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