Essen im Leaf II

Schmortopf mit Polenta

Im Mai war ich zum ersten Mal im Leaf, einem veganen Restaurant in Ottensen. Mich begeistert sowohl das Konzept als auch das Ambiente dort, so dass ich vor Kurzem noch einmal dort war.
Da die Speisekarte alle paar Wochen wechselt, war ich gespannt auf die neuen Kreationen.

Suppe und gebackene Avocado

Meine Kollegin wählte Bún Bò Huê (Vietnamesische Nudelsuppe mit Seitan, Sprossen und Pilzen in Orangen-Limetten-Bouillon) und dazu gefüllte und gebratene Avocado auf Lavendel-Aprikosen-Püree (mit geräuchertem Tofu gefüllt). Die andere Kollegin entschied sich für Soja-Scottiglia mit Polenta (Toskanischer Schmortopf aus Soja- Geschnetzeltem mit Gemüse, Tomaten, Rotwein und frischen Kräutern). Meine Wahl fiel auf den gemischten grünen Salat mit Wassermelone und Blue Cheese, Balsamico-Luo Han Guo-Dressing und die Ratatouille-Chorizo-Tarteletts (Chorizo, Paprika, Aubergine, Zucchini und Tomaten in Yufkateig).

Salat

Beim letzten Mal bekamen wir vorab, um die schon recht lange Wartezeit zu überbrücken, veganes Tzaziki und Brot. Dieses Mal leider nicht, obwohl es an den anderen Tischen serviert wurde. Leider schon der erste Minuspunkt, und dabei blieb es nicht.

Als das Essen dann kam, probierten wir natürlich reihum. Wie auch beim letzten Mal sah es fantastisch aus, wobei mich persönlich der Schmortopf mit Polenta optisch am wenigsten ansprach.

Ratatouille

Die Suppe fand meine Kollegin zu zitronig, ansonsten aber ganz okay. Die Avocado hingegen war fantastisch und sah auch wirklich toll aus.

Der Schmortopf mit Polenta war sehr mächtig, aber auch sehr lecker. Mein Salat war klein und mit meiner Meinung nach viel zu wenig Käse. Trotz des guten Dressings hatte ich mir davon – vor allem für den Preis von 6,30 Euro – weit mehr erhofft. Der Lichtblick in meinem Menü war ganz klar das Ratatouille. Einfach super!
Mein Eindruck war dieses Mal leider eher durchwachsen. Zum einen lag das daran, dass nicht alles so geschmeckt hat, wie ich es erwartet hatte. Aber auch der Service war nicht wirklich gut. Zwar sind die Kellnerinnen nett, aber obwohl nicht viel los war, kam niemand, um nach neuen Getränken zu fragen. Auch bis wir endlich bezahlen konnten, mussten wir fast eine hakbe Stunde warten.
Trotz allen Kritikpunkten: Dem Leaf werde ich auch eine weitere Chance geben. Die Anregungen, die ich von dort immer mitnehme, sind nämlich einfach super.

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