Schokoladentest Teil 3: GEPA Praliné

Der Schokoladentest geht in die dritte Runde. Nach der unfassbaren Geburstagsausbeute kam ich etwas in Entscheidungsschwierigkeiten, habe mich aber dann für die  GEPA Praliné, eine Vollmilchschokolade mit Haselnussnougat-Füllung, entschieden.

Siegel:  Diese Schokolade trägt das Europäische Biosiegel (gekennzeichnete Produkte müssen die Standards der EU-Verordnung zum ökologischen Landbau einhalten. Mindestens 95 Prozent der Zutaten müssen aus Öko-Landbau stammen.), das Naturland Fair Zeichen (das Produkt wurde nach den ökologischen Kriterien von Naturland angebaut und verarbeitet und ist außerdem fair gehandelt) sowie das Logo Gentechnikfrei.

Geschmack: Lecker, lecker, lecker! Obwohl die Schokolade mit Nougatfüllung ist, fand ich sie nicht zu süß. Sie ist zartschmelzend und macht Lust, auch die anderen Sorten zu testen.

Sortenvielfalt: Ebenfalls großartig. Es gibt verschiedene Spezialitäten wie Physalis-Beere, Expresso-Caramel oder Fleur de Sel. Außerdem Klassiker (Ganze Nuss, Vollmilch, Minze), sechs(!) Zartbittervarianten und vier etwas günstigere traditionelle Sorten (Sahne-Noisette, Vollmilch, Weiße Schokolade und Zartbitter). Aktuell sind auch noch zwei Saisonschokoladen im Angebot. Wer immer noch nicht genug bekommt, kann auch die Confiserie-Produkte testen.

Preis: Wie auch die anderen bisher getesteten Schokoladen kostet diese Sorte 1,99 Euro pro 100 g. Für diesen Geschmack und die Siegelvielfalt ist der Preis auf jeden Fall gerechtfertigt!

Sonstiges: Seit über 35 Jahren steht GEPA für einen sozialen und umweltverträglichen Handel. Europas größte Fair Handels-Organisation kooperiert mit Produzentinnen und Produzenten in rund 190 Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Produkte sind nahezu überall erhältlich: in 800 Weltläden und bei rund 6000 Aktionsgruppen, aber auch in vielen Supermärkten, Bio- und Naturkostläden, Firmenkantinen und Bildungsstätten. GEPA hat einen sehr hohen Standard. Fair allein genügt ihnen nicht: Sie haben sich selbst Verpflichtungen auferlegt, die sie fair+ nennen. Diese beinhalten unter anderem Preise für Erzeuger, die über dem Mindeststandard liegen, langfristige Handelsbeziehungen, Verzicht auf Gentechnik und ein hoher Anteil an Bio-Rohstoffen. Zu Recht hagelt es für die Organisation Preise und Auszeichnungen wie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

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2 Gedanken zu “Schokoladentest Teil 3: GEPA Praliné

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