Schokoladentest Teil 1: Swiss Confisa Lait fondant

Wenn Chuck Norris eine Schokolade wäre, dann wäre er in jedem Fall diese hier, die Swiss Confisa Lait fondant.
Bio und fairtrade zu kaufen, fällt bei alltäglichem Essen leicht; bei Schokolade jedoch muss man wirklich lange suchen, um eine wirklich gute zu finden. Mittlerweile ist das Sortiment jedoch sehr breit und so ist mein nächstes Projekt ein Schokoladentest.

Die Kriterien:
– Siegel: Bio, Fairtrade, sonstige Siegel
– Geschmack
– Sortenvielfalt
– Preis
– Sonstiges

Die erste getestete Marke ist Swiss Conifisa mit der Sorte Lait Fondant.

Siegel: Es werden ausschliesslich Bio Fairtrade Rohstoffe eingesetzt, so dass diese Sorte volle Punktzahl bekommt. Außerdem trägt die Schokolade noch das Siegel CO2-neutral.

Geschmack: Wie könnte es auch anders sein: Die Schweizer wissen, wie man es macht!
Unter der Marke Swiss Confisa stellt Chocolats Halba eine Schokoladelinie her, die geschmacklich sogar Lindt übertrifft. Zartschmelzend wie sonst noch keine Bioschokolade, die ich bisher gegessen habe.

Sortenvielfalt: Da sie so lecker ist, werde ich auch die anderen Sorten probieren. Leider sind nicht alle Sorten der Firma auch bio und fairtrade. Dennoch gibt es immerhin sechs Geschmacksrichtungen: Lait Fondant, Lait Noisettes, Noir 60%, Noir Orange und Blanc au Nougat.
Diese Auswahl gefällt mir nicht so besonders, da ich zum einen keine Schokolade mit Frucht mag (Erdbeer ausgenommen, aber in denen ist ja auch keine Erdbeere drin) und damit die Noir Orange aus dem Rennen ist. Zum anderen hätte ich mir noch eine mit ganzen Nüssen oder etwas in der Richtung Milchfüllung, Joghurt oder Kokos gewünscht – aber eine edle Konfisserie mag sowas als Verschandelung der Schokolade ansehen. Lindt hat solche Sorten nämlich auch nicht im Angebot.

Preis: 100 g kosten 1,99 Euro und sind damit sogar noch im unteren Preissegment. Billiger sind meist nur die Eigenmarken der Biosupermärkte. Die allerdings sind qualitativ auch nur so gut wie andere Billigmarken. Kann man essen, muss man aber nicht.

Sonstiges: Eins hat mir an dieser Schokolade wirklich begeistert. Im Innenteil ist der ökologische Fußabdruck abgebildet, den diese Schokolade durch Rohmaterialien, Verpackung, Transport, Vertieb usw. verursacht. Es sind 364 Gramm (zum Vergleich: 1 Kilometer Fahrt mit dem Auto verursacht 150-200 g CO2-Emmissionen), die durch die Wiederaufforstung des Regenwaldes ausgeglichen werden. Mehr dazu kann man (leider nur auf französisch) bei www.purprojet.com nachlesen.

Großartig ist auch der Tipp „What can you do?“ im Innenteil. Um das Klima zu schützen, soll man die Verpackung recyclen, zum einkaufen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und die „Schokolade nur im Kühlschrank aufbewahren, wenn es unbedingt nötig ist“ – ist es nicht, man hat sie viel zu schnell aufgegessen.

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