Vegetarische Reise durch Berlin und Hamburg

Heute ist Blog Action Day zum Thema Food. Ich kann mich noch während ich schreibe, gar nicht auf ein Thema festlegen. Essen ist so vielseitig! Aktuell und spannend ist nach wie vor das Thema Lebensmittelverschwendung. Dazu habe ich bereits gebloggt und auch der Blog von Greenpeace beschäftigt sich heute mit dem Thema. Also geht es bei mir heute nicht um den Müll, sondern um die leckere Seite: das Essen selbst.
Ein neues vegetarisches Rezept wäre mal wieder angebracht, aber dazu fehlen mir aktuell die Fotos von dem Essen, das ich in der letzten Zeit fabriziert habe. In den letzten Wochen bin ich aber viel herumgekommen und habe sowohl in Berlin als auch in Hamburg viel auswärts gegessen.
Die besten vegetarischen Gerichte habe ich an dieser Stelle zusammengetragen.

First: Berlin, das Mekka der vegetarischen Restaurants. Aber auch, wenn es nicht rein vegetarisch ist, kann man in Berlin an jeder Ecke vegetarisches und sehr leckeres Essen bekommen. Hier eine kleine Auswahl:

Im Avril (Neukölln) war ich brunchen. Bis 16 Uhr gibt es eine super Auswahl auch an warmen Speisen, z.B. Wedges, warmer Nudel-Asia-Salat, Käsespätzle, überbackenes Gemüse. Dazu verschiededene Salate, Brötchen, eine Käseplatte und vieles mehr. Man kann super draußen sitzen und sich für 9 Euro den halben Tag den Bauch vollschlagen. Kleines Manko: der Nachtisch ist nicht ganz so gut gelungen.

Fräulein Frost hat mein Herz im Sturm erobert. Dort gibt es unglaublich leckeres Eis in kreativen Sorten (Sahne-Mohn oder weiße Schokolade mit Orange), das man draußen auf Schlitten sitzend genießen kann.

Mir läuft auch immer noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an die Creperie Manouche denke. Dort kann man auch die herzhaften Gegenstücke zu Crepes essen, Galettes. Diese gibt es in verschiedenen Varianten, die alle lecker klangen. Gegessen habe ich einen mit Ziegenkäse und Honig und einen mit getrockneten Tomaten – ganz genau bekomme ich die Zutaten leider nicht mehr zusammen. Auch hier kann man nett draußen sitzen und die etwas längere Wartezeit mit einem Glas Wein überbrücken.

Nachts, wenn einen noch mal der Hunger überfällt, sollte man versuchen, noch ein Stück Pizza bei Ron Telesky Canadian Pizza abzustauben. Pesto-Rucola-Mango-Tofu-Pizza mit scharfer Sauce hört sich erst an, als hätte der Pizzabäcker alles draufgehauen, was er noch da hatte. Stimmt auch möglicherweise, schmeckt aber unfassbar gut! Noch dazu ist der Laden eine kleine Bar mit einer winzigen, aber vollen Tanzfläche, über der ein riesiger Elchkopf thront. Allein deswegen lohnt sich der Besuch.

Weiter führt der Weg nach Hamburg. Vegetarische Restaurants sind in der Fischhauptstadt eher selten zu finden, aber hungern muss man auch hier nicht.

Mittags führt mich mein Weg manchmal ins Mjam an der Elbstraße. Letzte Woche gab es Kürbissuppe mit Vanille und Curry – ein perfektes Mittagessen!

Als bekennender Zuckerjunkie kann ich einen Laden auf gar keinen Fall hier vorenthalten. Das Liebes bisschen in der Schanze verkauft Cupcakes. Ein Traum aus Butter und Zucker! Ich hab mir drei Minicupcakes gekauft, sie in einer kleiner Pappbox bekommen und wollte einen probieren. Noch auf der Straße mussten die anderen beiden dran glauben. Soooo gut!

Wer nach so einem Zuckerschock was für das Gewissen tun will, kann den Salat auf dem Bild in der Langen Reihe bekommen, direkt neben Café Gnosa. Google will den Namen nicht ausspucken und mir fällt er gerade leider nicht ein, aber das trage ich nach. Der Salat mit getrockneten Tomaten, Hirtenkäse, Parmesan, Oliven, Paprika, Bohnen, Gurken und Mais hätte auch locker zwei Menschen sattbekommen, denn dazu gab es auch noch verschiedene Brotsorten.

Jetzt macht sich durch das Schreiben darüber bei mir der Hunger bemerkbar…freu mich über Kommentare und Tipps zu weiteren lohnenswerten Restaurants und Cafés!

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