Alles muss raus!

Kurz vor meinem Umzug stelle ich fest: Ich habe unglaublich viel Krams und Krempel, den ich nicht mehr brauche. Nur wohin damit? Wegwerfen kommt nicht in Frage, also müssen Alternativen gefunden werden. Langsam werde ich zur Expertin in diesem Thema und so hoffe ich, dass auch andere mal die ein oder andere Idee umsetzen werden.

Bücher und DVDs habe ich zum Teil über ebay Kleinanzeigen verkauft. Bis sich ein Interessent findet, dauert es aber oft lang und durch aufwendigen Versand (Büchersendungen müssen immer in speziellen Versandtaschen verpackt werden) habe ich da oft eher draufgezahlt. Alternativ habe ich Bücher ins öffentliche Bücherregal gestellt, der Uni vermacht oder an Oxfam gespendet. Neu – und gestern zum ersten Mal getestet – ist der Service von Amazon: Über die Seite Trade in kann man kostenlos Bücher einschicken und bekommt dafür eine Gutschrift. Das System ist allerdings noch nicht ausgereift. Nur eines meiner Bücher wurde vom automatischen System erkannt, obwohl auch die anderen bekannte und neue Bücher sind. Aber das wird sicherlich noch verbessert werden.

Auch Kleidung kann man Oxfam spenden oder in Altkleidercontainer entsorgen. Allerdings sollte man nur gut erhaltene Kleiung abgeben und nach Möglichkeit auf das Siegel Fairwertung achten. Mehr Infos zu Altkleidersammlungen gibt es bei Öko-Fair.

Viele meiner Möbel habe ich verkauft. Das funktioniert am besten über lokale Anzeigenblätter oder oder ebay. Allein die Freude der Menschen darüber, ein Schnäppchen gemacht zu haben, ist schon ein Grund für diese Lösung.

Alte Elektrogeräte loszuwerden ist schon schwieriger. Auf keinen Fall gehören alte Geräte in den Hausmüll. Oft nehmen Händler die Geräte zurück; ansonsten kann man sie auf dem Recyclinghof entsorgen. Wenn die Geräte noch funktionieren, kann man sie auch an Sozialkaufhäuser oder ähnliches spenden. Einfach mal googeln!

Generell kann man so ziemlich alle Sachspenden loswerden. Informationen dazu gibt es unter sachspende.de.

Der Nachmieter übernimmt auch noch einige Möbel und so können sich meine Umzugshelfer über jedes Teil freuen, das nicht geschleppt werden muss.
Bis zu dem Tag, an dem ich selbst wieder eine Wohnung habe und Flohmärkte plündern kann!

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Ein Gedanke zu “Alles muss raus!

  1. Anonymous

    Wow, ich dachte mit Ende 20 ist man noch in der Sammelphase und erst mit >50 beginnt man sich wieder von Überflüssigem zu trennen. Ich bin schwer angetan von Deinem Spendenmarathon! Gruss aus B. – P.

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