Der gute Einfluss von Greenpeace…

färbt auf mich ab. Manchmal gehe ich meinen Mitmenschen schon ziemlich auf die Nerven, wenn ich sie wieder und wieder auf ihr unökologisches Verhalten hinweise.
Denn sich ökologisch korrekt zu verhalten, klingt oft nach Verzicht auf Annehmlichkeiten und Luxus.
Energie zu sparen muss aber nicht heißen, frierend und bei Kerzenlicht im Zimmer hocken zu müssen. Oft sind es schon kleine Dinge, die helfen können, die Umwelt zu schonen und nebenbei auch Geld zu sparen. Nachdem ich im April diesen Artikel für den Semesterspiegel geschrieben habe, erscheint er nun auch hier endlich online.

1. Zusammen mit Freunden zu kochen macht nicht nur mehr Spaß, sondern spart auch Energie.

2. Beim Kochen immer auf die Größe der Herdplatte achten. Der Topf bzw. die Pfanne sollte nie kleiner als die Herdplatte sein. Ansonsten geht Wärme und damit Energie ungenutzt verloren. Es gibt einen weiteren Vorteil: das Gericht wird früher fertig.

3. Nur Kochtöpfe und Pfannen mit guter Wärmeleitfähigkeit verwenden.

4. Beim Kochen einen Deckel verwenden, denn ohne Deckel liegt der Energieverbrauch bei bis zu 280 Prozent.

5. Die höchste Heizstufe beim Kochen nur zum Anheizen verwenden und dann rechtzeitig zurückschalten. Danach ist es optimal, das Gericht bei mittlerer Stufe zu garen.

6. Kühlschranktüren und Backofentüren schnell wieder schließen, um den Kälte- bzw. Wärmeverlust gering zu halten.

7. Der Ofen ist nach dem Ausschalten noch bis zu 10 Minuten sehr warm – eine Zeit, die genutzt werden kann, um etwas anderes zu erwärmen oder die Wärme in die Küche zu lassen.

8. Oder man nutzt die Nachwärme des Ofens, indem man ihn 5-10 Minuten früher ausschaltet.

9. Steht der Kühlschrank tagsüber in der Sonne, benötigt er zum Kühlen mehr Energie. Gleiches gilt für die Platzierung neben der Heizung oder dem Backofen. Zudem muss genug Raum sein, um die warme Abluft aus diesen Geräten gut entweichen zu lassen.

10. Heiße Speisen sollte man immer erst abkühlen lassen, bevor man sie zur Aufbewahrung in den Kühlschrank stellt.

11. Die Waschmaschine sollte voll beladen werden.

12. In der Regel reichen 40 Grad aus, um die Wäsche sauber zu bekommen.

13. Wenig Waschmittel benutzen ist umweltfreundlicher.

14. So häufig wie möglich duschen statt baden. Bei einem Vollbad wird dreimal soviel Wasser und Energie verbraucht wie bei einem Duschbad.

15. Wenn man warmes Wasser braucht und kurz unterbrochen wird, sollte man den Hahn zudrehen, z.B. beim Schampoonieren der Haare oder beim Einseifen des Körpers. Das spart nicht nur Wasser, sondern auch Wärmeenergie.

16. Die Heizung verbraucht die meiste Energie in einem Haushalt, ca. 3/4 der Gesamtmenge. Beim Beheizen der Räume zählt jedes Grad Raumtemperatur auf der Kostenskala. Für ein Grad Wärme mehr steigen die Heizkosten um ca. 6 Prozent.

17. Wenn die Temperatur nachts um ca. 5 Grad gesenkt wird, spart man viel Wärmeenergie.

18. Hängen Gardinen vor der Heizung oder stehen Möbel dicht an der Heizung, verhindert dies in dem jeweiligen Raum die Wärmezirkulation. Die Heizung kann nicht ihre volle Wirkung entfalten und muss sich stärker erhitzen.

19. Stoßlüften statt Fenster auf Kipp: mehrmals am Tag je nach Bedarf den Raum ungefähr 5 Minuten voll durchzulüften.

20. Es wird mehr Energie verbraucht, wenn die Räume ganz auskühlen. Deshalb ist es sinnvoll, immer auf geringem Niveau zu heizen, außer wenn der Raum gar nicht genutzt wird.

21. Die Heizung regelmäßig entlüften, denn mangelnde Zirkulation des Wassers in der Heizung schluckt wertvolle Energie. Wenn die Heizung gluckernde Geräusche macht oder an unterschiedlichen Stellen ungleich warm ist, muss sie entlüftet werden.

22. In die Toilettenspülung eine Stopptaste oder einen Sparschalter integrieren.

23. Umweltschonender und energiesparend trocknet die Wäsche auf einem Wäscheständer. Ein Trockner benötigt sehr viel Strom.

24. Wasser im Wasserkocher erhitzen.

25. Besser eine ganze Kanne Tee zubereiten als mehrmals hintereinander eine Tasse.

26. Verpackungsmüll sollte vermieden werden, wo es nur geht. Obst deswegen lieber lose kaufen und zum Einkaufen eine Tasche mitnehmen.

27. Geräte wie Drucker, Computer, Fernseher usw. nicht auf Standby lassen.

28. Netzteile zum Laden von Handys und anderen Geräten nicht nach dem Laden in der Steckdose lassen. Sie verbrauchen auch dann Strom, wenn kein Gerät angeschlossen ist.

29. Papier doppelseitig bedrucken oder die Option „2 Seiten pro Blatt“ nutzen.

30. Recyceltes Papier verwenden. Dies gilt auch für Taschentücher und Toilettenpapier.

31. Fahrrad fahren, wann immer es geht. Und in Münster geht es fast immer!

32. Ansonsten Bus und Bahn nutzen oder Fahrgemeinschaften bilden.

33. Regionale und saisonale Lebensmittel kaufen, um lange Transportwege zu vermeiden.

34. Bioprodukte haben eine bessere Ökobilanz als herkömmliche Lebensmittel.

35. Wenig Putzmittel benutzen und Lappen waschen statt wegzuwerfen.

36. Ökostrom statt herkömmlichem Strom verwenden.

37. Beim Kauf von neuen Geräten den Stromverbrauch vergleichen. Oft ist das billige Gerät durch den hohen Verbrauch im Endeffekt teurer.

38. Soweit wie möglich auf Fleisch verzichten, da es eine weitaus schlechtere Klimabilanz hat als vegetarisches Essen.

39. Inlands- und Kurzstreckenflüge vermeiden.

40. Wenn es doch das Auto sein muss, Benzin sparen durch vorausschauendes Fahren, wenig Ballast im Auto, den richtigen Reifendruck, frühes Hochschalten, fahren ohne Klimaanlage und Motor bei Wartezeiten ausstellen.

41. Auf Laptops umsteigen. Sie verbrauchen weniger Energie als PCs.

42. Einen Sparduschkopf zu installieren kann bis zu 50 % Energie sparen.

43. Bei Laptops und PCs den automatischen Ruhemodus aktivieren.

44. Nachts die Rollläden herunter lassen, damit die Wohnung besser gedämmt ist.

45. Bei undichten Türen einen Zugluftstopper vor die Tür legen.

46. Auf Produkte mit dem Fairtrade-Zeichen achten und diese bevorzugt kaufen.

47. Beim Fischverzehr die nicht überfischten Arten bevorzugen. Unbedenklich gegessen werden können Karpfen, Hering, Seelachs und Makrele.

48. Unter http://www.atmosfair.de gibt es die Möglichkeit, die CO2-Emission eines Fluges zu berechnen und eine Ausgleichszahlung zu leisten, um die entstandenen Gase an anderer Stelle einzusparen.

49. Die grüne Suchmaschine unter http://ecosia.org/how.php nutzen. Diese nutzt das durch Werbung eingenommene Geld für den Umweltschutz.

50. Nicht rauchen! Tabakpflanzen werden stark gespitzt und sind deswegen sehr umweltschädlich. Außerdem gelangen die Schadstoffe aus weggeworfenen Zigarettenkippen in das Grundwasser.

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Ein Gedanke zu “Der gute Einfluss von Greenpeace…

  1. Anonymous

    Auf Klimaanlagen im Haus und Büro verzichten, lieber morgens lüften wenn es kalt ist und danach möglichst wenig Wärme reinlassen.

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